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'Navi'-Handy: Alternative zum mobilen 'Navi'

Von Joachim Scheible 25. Okt 2007, 15:25

Handys sind eine ernsthafte Alternative zu Navigationsgeräten. Nach Ansicht des Testmagazins 'TV Movie Multimedia' können sie mit den 'Stand-Alone-Lösungen' durchaus mithalten. Und das, obwohl mobile Navigationssysteme immer preiswerter werden: Gute Geräte mit Europakarten sind bereits für rund 250 Euro zu haben.

'Navi'-Handys schneiden im Vergleich mit den mobilen Navigationslösungen gar nicht mal schlecht ab: Das neue 'Navi'-Handy 'Nokia 6110 Navigator' mit eingebautem GPS-Empfänger und der 'Navi'-Software 'Route 66' (Straßenpreis: um 380 Euro) macht gegen den oftmaligen Testsieger 'TomTom One 3rd Edition' (Straßenpreis: um 250 Euro) offenbar eine gute Figur. Zwar habe es wegen seines kleineren Displays und des fehlenden Touchscreens bei der Bedienung Nachteile, so die Tester. Doch die Routenvorschläge böten keinerlei Anlass zu Kritik: Die Zielführung sei mit flüssiger 3D-Bildschirmdarstellung und zeitlich korrekten Sprachanweisungen erfolgt. Fazit: Handys können eine ernsthafte Alternative für all jene sein, die nur ab und zu navigieren müssen. Beim Kauf von mobilen Navigationsgeräten gibt es jedenfalls einiges zu beachten: So sollte unbedingt geprüft werden, ob das mitgelieferte Kartenmaterial aktuell ist, denn Updates kosten oft mehr als 100 Euro. Bei der Bedienung kommt es vor allem auf die Größe der Symbole auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm an. Legt der Hersteller einen Stift bei, ist dies ein Indiz für kleine grafische Elemente. Hilfreich im Alltag ist eine Eingabelogik, die nicht mehr in Frage kommende Buchstaben ausblendet. Um Staus ausweichen zu können, muss ein Verkehrsfunkempfänger (TMC) integriert sein. Obwohl die elektronischen Pfadfinder über den Zigarettenanzünder mit Strom versorgt werden, ist auch die Akkuleistung von Bedeutung: Ein Gerät sollte drei bis vier Stunden durchhalten, damit es auf kürzeren Fahrten nicht ans Bordnetz angeschlossen werden muss.

© 2007 Global Press

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