Kunst Nachrichten
Angebliche Verwandte von Kunstfälscher Kujau angeklagt
25. Apr 2008, 14:44

Konrad Kujau, der Fälscher der «Hitler-Tagebücher» mit der «Stern»-Ausgabe von 1983, in der Teile der vermeintlichen Dokumente veröffentlicht wurden. © DPA
Dresden - Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen eine Frau erhoben, die mit dem Fälscher der Hitler-Tagebücher, Konrad Kujau (1938-2000), verwandt sein will. Petra Kujau und einem Mittäter werden Betrug und Urkundenfälschung in 301 Fällen vorgeworfen.
Das sagte sagte der Sprecher der Behörde, Oberstaatsanwalt Christian Avenarius, der Deutschen Presse-Agentur dpa. Er bestätigte zum Teil einen Bericht der «Stuttgarter Nachrichten». Unklar sei aber, ob die Dresdnerin tatsächlich mit Kujau verwandt ist, sagte Avenarius.
Die Staatsanwaltschaft gehe nach mehr als zweijährigen Ermittlungen davon aus, dass die 49-Jährige und der Mann im Internet und bei Ausstellungen Massenware aus Fernost als Fälschungen von Konrad Kujau angeboten und ins In- und Ausland verkauft haben. «Sie haben sich die Bilder unter anderem in China beschafft und dann mit dem falschen Kujau-Schriftzug signiert», sagte Avenarius. Insgesamt sollen sie seit dem Tod des Meisterfälschers vor acht Jahren 750 dieser falschen Fälschungen für zusammen 622 000 Euro verkauft haben.
«Angeklagt sind aber nur die Verkäufe nach dem Dezember 2003, alles andere ist verjährt», erklärte Avenarius. Die wie Kujau aus der Oberlausitz stammende Angeklagte, die in den 1990er Jahren teilweise für den Meister gearbeitet habe, sei als Verkäuferin aufgetreten. «Pro Bild erzielten sie zwischen 1500 und 2000 Euro», so Avenarius. Die Stücke seien aber allenfalls ein Drittel davon wert gewesen.
Die Frau hatte sich eine Zeitlang als Kujaus Nichte ausgegeben. «Ihr Name aber stimmt», sagte Avenarius. Sie betrieb wenige Monate auch ein Museum über Kujau in Pfullendorf (Baden-Württemberg), das 2006 nach Bekanntwerden des Betrugs geschlossen wurde. Ihr drohe «auf jeden Fall» eine Freiheitsstrafe. Auf die Spur der Frau, die sich als Nichte des Kunstfälschers bezeichnet, war die Polizei 2005 durch eine ehemalige Kujau-Schülerin gestoßen. Diese hatte die vermehrten Auktionen im Internet bemerkt und Verdacht geschöpft.
© 2008 dpa - Deutsche Presse-Agentur
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Die Anklage gegen Frau Kujau mag zwar rechtlich und moralisch angebracht sein, dennoch ist sie letztendlich eine amüsante posthume Fortsetzung der Geschichte um Konrad Kujau als Gröfaz (Hier: Größter Fälscher aller Zeiten). Wenn der Vorwurf zu Recht besteht, hat Großnichte(?) Petra schließlich nichts weiter getan, als nach Familientradition zu fälschen - auch wenn es nicht ganze Gemälde, sondern nur die Unterschriften des verstorbenen Meisterfälschers waren.
Der neue Kujau-Skandal zeigt wie der erste deutlich auf, dass die Unterschrift eines Werks - ob Gemälde oder Tagebuch - wichtiger ist als seine Qualität, was Konrad Kujau, der zudem ein begnadeter Kunstmaler war, erkannt hatte, stets betonte und sich auf seine Weise zunutze machte. Wären die Hitler-Tagebücher nicht als Schwindel erkannt worden, hätte man sich tatsächlich erleichtert darüber hergemacht, große Teile der deutschen Geschichte neu zu schreiben und schön zu reden. Ich kannte und mochte den Meisterfälscher und bin sicher, er selbst fände den Wirbel um die gefälschten Fälschungen zum Totlachen und wäre teilweise sogar stolz auf Petra Kujau, falls ihr diese Straftat wirklich nachgewiesen werden kann. In diesem Fall hoffe ich auf eine möglichst milde Bewährungsstrafe für Frau Kujau, was ihrem Onkel, der mehr als eine überhebliche und selbstherrliche Lobby gegen sich aufgebracht hatte, versagt geblieben war.
Ich habe vor kurzem einen von diesen falschen Kujaus im FÄLSCHERMUSUEM in WIEN gesehen und auch, neben unzähligen anderen kuriosen Geschichten, diese Geschichte dort erfahren - jetzt gibt es also auch schon falsche Fälschungen! Was kommt danach ??
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werner reiter10. Jul 2009, 16:09
Da Werner Reiter künstlerisch seit vielen Jahren tätig ist, ist er auch von allen Stilrichtungen in der Kunst die es gibt sehr beeindruckt und begeistert. Eines hat ihn aber immer wieder stutzig gemacht,
dass in der Kunst gefälscht und so viel gelogen wird das sich die Balken nur so biegen, über eventuelle Schutzmassnahmen hat bisher nie ein Künstler ernsthaft nachgedacht, was Reiter mit großer Bedauerung sagt.
Seine bisherige Erfahrung mit manipulierter Fälschung am Kunstmarkt habe er persönlich erlebt wie er sagt, die er als Künstler, wenn er sich nicht mit Fälschungsschutz beschäftigen würde die wahren Hintergründe so nie erfahren hätte. Was eigentlich schon spannend wie ein Krimi ist.
Da er ein System entwickelt hat, dass absolut Fälschungssicher in der Kunst im 21. Jahrhundert ist, damit hat er natürlich die jeweiligen Institutionen die mit Kunst zu tun haben mit seiner neuen Vision überfordert, sowie auch herausgefordert um zu sehen was passiert. Bisher ist es immer so, dass Künstler oftmals in ihrer Kunst provozieren um aufzufallen und somit ihre Vision der Öffentlichkeit mitzuteilen. Da gab es manchmal den Einen oder Anderen der sich aufregte über diese Darstellung der gezeigten Kunst.
Als Künstler habe er den Spieß völlig umgedreht. Er provoziert mit seinen Fälschungsschutz in der Kunst alle Institutionen und fordert alle heraus,
sowie Kunsthändler, Galerien, Museen, Experten für Kunstexpertisen usw.
um ihnen zu zeigen, dass es Möglichkeiten gibt Kunst im 21. Jahrhundert für den intern. Kunstmarkt in Prävention für die nächsten Generationen zu 100% Fälschungssicher zu machen – vorausgesetzt wenn man will!!!
Und genau über das Wollen habe er seine Erfahrung gemacht, die ein Künstler der nur seine künstlerische Arbeit macht so nie erfahren würde.
Reiter hat zum einen, ein gewisses Wissen über Zeitungsartikel sowie TV Dokumentationen im laufe der Zeit über Kunstfälschungen angeeignet,
um zu wissen wo man bei einem Gespräch mit Fachleuten anzusetzen hat.
Dabei habe Reiter in den letzten Jahren viele Institutionen und interessante Leute kennengelernt. Daraus sind immer spannende Diskussionen und Dialoge zu diesem Thema entstanden. Es gibt auch viele Fachleute aus dieser Branche wie er sagt, die ihm unter vier Augen absolut Recht geben. Doch andere die nur auf das herkömmliche Vertrauen setzen, sind nicht belehrbar für eine Weiterentwicklung in der Kunst sagt Reiter. Sie sehen in der Unsicherheit und Manipulation von Expertisen einfach ihr großes Geschäft. Doch wenn man die Wahrheit sagt über so genannte Aufdecker tut ihnen das sehr weh, dass ging soweit das man mit Reiter nicht mehr sprechen wollte. Da wusste Reiter, ich bin mit meiner Version am richtigen Weg. Einige Galeristen haben gesagt, dass sein System in der Kunst ein guter Weg sei, wie gesagt - nur in den vier Augengesprächen. Andere haben ihn beschimpft und meinten, er wäre Geschäfts schädigend in dieser Branche und es zählt nur das Vertrauen auf diesem Sektor, so die Erfahrung von Reiter, er sagt: „Man list fast täglich in Zeitungen wie in der Kunst um sehr viel Geld zu machen manipuliert wird“.
Einmal war er bei einer intern. Kunstmesse zufällig Zeuge, wie ein Kunsthändler zu einer älteren Dame sagte: Wenn Sie glauben, dass sie ein Bild von den sogenannten Künstler aus der Zeit des 18. Jahrhundert zu hause haben, aber nicht sicher sind ob es ein Original ist, kein Problem,
ich komme zu ihnen stelle ein Echtheitszertifikat meiner Expertise aus und schon haben sie ein Original - Kunstwerk das sehr viel Wert ist.
Da habe Reiter aber gestaunt wie schnell so etwas mit Geld bereinigt wird.
Auch der Maler und Aktionist Hermann Nitsch war Opfer von Fälschern.
Doch Nitsch identifizierte diese Kopie als sein Original wie laut Zeitungsbericht berichtet wird. Die Fälscher hatten Erfolg die Käufer sowie auch den Künstler getäuscht zu haben. Was für den Künstler zu diesem Zeitpunkt sicherlich kein Renommee war. Und was sagt eine Expertise in 50 Jahren, wenn nicht einmal der Künstler selbst zu Lebzeiten den Unterschied zwischen Original und einer Fälschung seiner Kunst erkennt?
Ein Salzburger Galerist erkennt laut Zeitungsbericht eine Arnulf Rainer, sowie Alfred Kubin Fälschung nach Aussage sofort. Er meint,
man kann sich relativ einfach schützen, da eine Rechnung quasi als Echtheitsgarantie gelte. Der Händler haftet dann auch bei einer Fälschung mit dieser Rechnung, sagt der Galerist laut Zeitungsbericht aus.
Kurz darauf hatte Reiter den Galerist besucht und fragte ihn ob dies ein Scherz sei mit dieser Aussage. Reiter sagte ihm: „Auch Rechnungen kann man austauschen und fälschen und hat mit einer Originalität sowie Autentität eines Kunstwerk überhaupt nichts zu tun, man könnte auch das Kunstwerk austauschen war Reiters Äußerung. Das mit der Rechnung war die blödeste Version die er je gehört habe, zuerst war der Galerist verlegen und gleich darauf beendete er das Gespräch mit Reiter zu diesem Thema. Was Reiter wieder bestätigte, dass dies überhaupt nicht Möglich sein kann sondern nur eine subjektive Meinung des genannten Galeristen ist.
Es gibt auch falsche Fälschungen aus Fernost. Die Museumschefin vom Kunstfälscher Konrad Kujau ( Verfasser der vermeintlichen Hitler Tagebücher ) hatte nach seinem Tod im Jahr 2000 die gefälschten Kujau aus Fernost, nur noch mit dem Signet des berühmten Fälschers versehen.
Laut Polizeiangabe von mehr als 380 Käufern aus dem In- und Ausland mit sehr hohen Preisen erworben wurden.
Im angeführten Zeitungsbericht war zu lesen:
Nicht einmal mehr die alten Meister - Fälscher sind von Fälschern geschützt. Zu dieser Äußerung kann Werner Reiter nur lachen wie er sagt.
Ein Vorstandsmitglied einer der größten Kunstversicherungsgesellschaft Europas hat einmal persönlich zu Reiter gesagt: „ Herr Reiter ihr Sicherheitssystem ist genial in der Kunst, wir als Kunstversicherung wollen aber das alte System wie bisher beibehalten. „Reiter fragte ihn warum? Seine Antwort wie Reiter sagt, kam mit einem Augenzwinkern für ihn ganz schockierend. Er sagte:„ Denn Fälschungen sind für uns das beste Geschäft
für Expertisen in der Kunst „Das ist in meinen Augen die reinste Kunstmafia sagt Reiter, die dagegen sind auf diesem Sektor wirklich was zu machen. Denn wie man weiß sind Fälschungen am Kunstmarkt durch seine Unsicherheiten bei Kunst - Expertisen immer ein großes Geschäft. Draufzahlen tut immer der Künstler, sowie der Käufer der bei einem möglichen Wiederverkauf eines Kunstwerks, keine 100%ige Garantie für dessen Kunstwerk belegen kann, meint Werner Reiter als Künstler.
Außer, die einer unsicheren Kunst - Expertise die nur sehr viel Geld kostet.
Oft will man ein Kunstwerk auch gar nicht als Fälschung entlarven
um mit den gemeinten Kunstwerk nicht noch größeren Skandal durch die Medien zu verbreiten (Vincent van Gogh) laut Zeitungsbericht beweisbar.
Zum Schluss sagt Reiter: „Ich wollte nur einige Beispiele darstellen die ich persönlich erlebt habe“. Somit wird immer ein großer Zweifel offen bleiben
zwischen Original und Fälschung. Um auf den Kunst - Markt ein wenig gegenzusteuern habe er ein geniales System als Alternative entwickelt wie er sagt, dass zum großen Vorteil als Prävention für Sammler, Museen aber auch für Künstler sein werden. Nach kurzer Überlegung sagt Reiter: „Einer muss der Erste sein um aufzuzeigen, dass es Möglichkeiten gibt auf dem Sektor Kunst, etwas zum positiven zu verändern. Und wenn es nur ein kleiner Anstoß gegen diese Kunstmafia ist“ sagt Reiter mit großer Überzeugung und hofft, dass dadurch auch etwas neue und interessante Spannung mit Fingerprint on Art in die Kunst- Szene kommt.
Natürlich muss man auch Mut haben wie er meint, wenn man in dieser Branche die Wahrheit aufzeigt, dass für ihn als Künstler auch ein besonderer Reiz ist. Was ihn besondert freut, dass Künstlerkollegen sehr positiv und begeistert von seinem System in der Kunst sind. Als Künstler würde mich freuen - wie er sagt, wenn man auch seine Homepage besuchen würde, um seine Kunst und auch das System Fingerprint on Art ein intern. als Marke patentiertes System auf Kunst, dass auch polizeilich registriert ist zu besichtigen.
Mehr unter: www.fingerprint-on-art.com unter seinen Foto kann man auch ein Präsentations- Video zu diesem System anklicken.
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