TV Star Portrait
Hannes Jaenicke - Der Star und 'Die letzten Zeugen'
Hannes Jaenicke Der Schauspieler engagiert sich zum Auftakt seiner Tierschutz-Reihe im ZDF für Orang-Utans (Mi., 13.08., 23.15 Uhr)
Von Frank Rauscher 19. Jul 2008, 07:59

Sie haben etwas sehr Menschliches und Gutmütiges - und das genau ist ihr Verhängnis: Hannes Jaenicke hält einen Orang-Utan. © ZDF / Sven Bender
Vielleicht hat Schauspieler Hannes Jaenicke (48) die Rolle seines Lebens gefunden. Wer in den vergangenen Wochen genau hingesehen und zugehört hat, wie sich der Star mit all seinem Gewicht als beliebter Fernseh-Held etwa für Tibet, gegen die Olympischen Spiele in Peking, für den Umweltschutz und den Erhalt bedrohter Tierarten stark machte, ist sich im Klaren, wie ernst Jaenicke all das meint und wie wenig dies mit dem üblichen Promi-Schaulaufen für gute Zwecke zu tun hat. Unter dem Titel 'Die letzten Zeugen' startet er nun im ZDF eine Doku-Reihe, die vor dem Aussterben stehende Tierarten porträtiert.

Jaenickes erster Fall ist ein besonders deprimierender: Haben die Orang-Utans Borneos überhaupt noch eine Chance? Sein Film am Mittwoch, 13. August, 23.15 Uhr, geht zu Herzen, lässt aber einen Funken Hoffnung übrig.
teleschau: Herr Jaenicke, was für ein Gefühl ist das, so ein kleines Orang-Utan-Baby auf dem Arm zu halten?
Hannes Jaenicke: Zunächst einmal sind das hochgrading unterhaltsame, knuddelige Tiere. Sie haben etwas sehr Menschliches und Gutmütiges - und das genau ist ihr Verhängnis. Das Wissen, dass diese Art in den nächsten paar Jahren verschwinden wird, rührt einen total an.

Natürlich haben Orangs eigentlich nichts auf unserem Arm verloren. Aber in der Kletterschule der Auffangstation, in der wir drehten, versucht man, sie durch menschlichen Unterricht auf die Auswilderung vorzubereiten, somit war das nichts Unbekanntes für sie.
teleschau: Orang-Utan heißt übersetzt 'Waldmensch' - Wie reagieren die Tiere auf den 'Stadtmenschen'?
Jaenicke: Sie sind extrem neugierig und kennen überhaupt keine Scheu oder Argwohn. Hätten sie den, wären sie nicht so gefährdet.
teleschau: Glauben Sie, es gibt etwas, das wir von diesen Tieren lernen können?
Jaenicke: Absolut.

Weil es Tiere sind, die ihre Umwelt und Nahrungsgrundlage nicht zerstören. Jeder Affe benötigt einen Hektar Regenwald, um zu überleben. Also ziehen sie jeden Tag von einem Stück Regenwald zum nächsten, um den Bäumen genug Zeit zu geben, sich zu regenerieren. Sie nomadisieren, um den Raubbau an ihrem Lebensraum zu vermeiden. Außerdem sind Orangs absolut friedlich, nachdenklich und sozial. Wenn zum Beispiel ein Tier verletzt ist, kommen die anderen und machen den Doktor.
teleschau: Das haben Sie selbst so erlebt?
Jaenicke: Wir drehten mit einem Affenbaby, dem wurde die Hand abgehackt.

Die anderen Tiere streichelten es behutsam, halfen beim Essen, waren immer da. Orang Utans sind eine erstaunlich soziale Spezies. Wir könnten von der Natur so viel lernen, aber aus irgendeinem Grund verweigert das der Mensch.
teleschau: Griffen Sie deshalb zu so drastischen Schilderungen? Zur Sprache kommen Fälle, in denen kahl rasierte Orang-Utan-Weibchen in Bordellen an Betten gekettet oder in Sexshows benutzt werden. Dann gibt es diese Kickbox-Show im Park 'Safari World' in Bangkok ...
Jaenicke: Glauben Sie mir: Die richtig harten Bilder sind in dem Film nicht zu sehen. Wir ließen viele Sachen absichtlich weg, das kann man keinem Zuschauer zumuten.

teleschau: Wie kann es noch grausamer gehen?
Jaenicke: Indonesien ist größtenteils ein muslimisches Land, in dem teilweise die Scharia praktiziert wird. Wenn ein kleiner Orang-Utan, der in menschlicher Obhut ist, eine Apfelsine klaut, wird ihm nach dem alten Korangesetz die Hand abgehackt ... Aber verstehen Sie den Film bitte nicht als Anti-Asiaten-Statement!
teleschau: Weil wir kaum besser sind?
Jaenicke: Um keinen Deut sind wir besser oder zimperlicher. Es gibt keinerlei Anlass, mit dem Finger auf die anderen Länder und Kulturen zu zeigen. Wir haben doch alle unsere so genannten wilden Tiere schon längst ausgerottet. Pumas, Wölfe, Bären ...

- Alles schon vor 100 Jahren entsorgt. Und denken Sie an Bruno, den Bären. Ein einziges wildes Tier wird gesichtet, und was macht der Freistaat Bayern: Er knallt es ab.
teleschau: Ein deutscher Schauspieler, der zeitweise in Los Angeles lebt, setzt sich für vom Aussterben bedrohten Orang-Utans auf Borneo ein. Was bewog Sie dazu, sich in einem solchen Projekt zu engagieren?
Jaenicke: Ich mache seit 25 Jahren leichte Unterhaltung, mit größtem Vergnügen. Aber jetzt will ich das Fernsehen und seinen Einfluss auch mal nutzen, um etwas zu transportieren, das nicht jeden Tag aufgearbeitet wird.

Da ich seit meinen Teenagerjahren Greenpeace-Mitglied bin, lag es auf der Hand, dass ich Umweltthemen aufgreife - und zwar so, dass die Leute nicht vor Langeweile gähnen. Ich erinnerte mich an das Buch 'Die Letzten ihrer Art' des englischen Schriftstellers Douglas Adams und fragte mich: Warum hat das noch keiner fürs Fernsehen gemacht? Im Moment verschwinden pro Tag ca. 140 Arten von unserem Planeten, also bietet sich das eine oder andere bedrohte Tierchen für eine solche Dokumentarfilmreihe an. Für den Anfang wählten wir den Orang Utan, weil mir sein Aussterben durch seine Verwandtschaft zu uns besonders emotional schien. Es gibt zurzeit nur noch etwa 26.000 Tiere dieser herrlichen Spezies.
teleschau: Sie planen eine Reihe?
Jaenicke: Ja, mit dem Titel 'Die letzten Zeugen'. In jedem Film wird ein Tier vorgestellt, das demnächst ausstirbt. Nashörner, Wale, Haie, Tiger, jede Raubkatzenart stirbt gerade aus ... Die Liste ist endlos. Erst mal machen wir vier Filme, denn so ein Projekt ist ein riesiger Aufwand. An der ersten Folge über die Orang-Utans haben wir fast zwei Jahre lang gearbeitet.
teleschau: Dr. Willie Smits von der Borneo Orangutan Survival Foundation in Indonesien, mit dem Sie für diesen Film zusammenarbeiteten, befürchtet, der Orang-Utan könnte schon in zwei Jahren ausgestorben sein.
Jaenicke: Ja, in freier Wildbahn ist das Thema wohl gefrühstückt. Die Tiere werden in Zoos als Zuchtprodukt und vielleicht, wenn sie Glück haben, in Reservaten, wie sie Willie Smits betreibt, überleben. Stoppen können wir das nur, wenn wir sofort damit aufhören, den Tropenwald abzuholzen, aber das wird wohl nicht passieren.
teleschau: Also ist es zu spät?
Jaenicke: Das will ich nicht wirklich sagen. Willie Smits' Projekt gibt Hoffnung. Er kauft mit Spendengeldern derzeit große Flächen abgeholzten Regenwald auf, forstet ihn wieder auf, um dort Tiere auszuwildern. Er hat in seiner Station schon etwa 1.300 Tiere gerettet, etwa die Hälfte davon wurde ausgewildert. Je mehr Geld wir für ihn sammeln, desto mehr Tiere können gerettet werden. Es scheint mir weltweit das einzige Projekt zu sein, das den Orang-Utans eine reale Chance gibt, zu überleben.
teleschau: Wie reagierten die Menschen in Südostasien auf den engagierten deutschen Star und sein Kamerateam? Die meisten werden noch nie etwas von Hannes Jaenicke gehört haben, oder?
Jaenicke: Da kennt mich überhaupt keiner, meine 'Prominenz' spielte keine Rolle. Wie die Leute zu so einer Recherche stehen, wird am Beispiel von Willie Smits deutlich: ein Holländer, der seit 25 Jahren in Indonesien lebt, mit einer Indonesierin verheiratet ist - da spaltet sich die Gesellschaft. Auf ihn wurden bereits sechs Mordanschläge verübt, andererseits unterstützen ihn gerade die Eingeborenen im Urwald sehr - weil sie langsam kapieren, dass es um ihre Lebensgrundlage geht. Noch hacken die Indonesier ihren Regenwald in einem unglaublichen Tempo ab - im Auftrag internationaler Holzkonzerne - und merken nicht, dass sie den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Ein Holzfäller bekommt ca. 40 Dollar im Monat und hat keinerlei Job-Alternativen. Das ganze Ding ist so komplex.
teleschau: Und es geht uns eine Menge an, nicht wahr?
Jaenicke: Klar. Es fängt mit der Nachfrage an. Der Regenwald stirbt, weil wir uns billige Gartenmöbel kaufen wollen. Man kann dem Holzfäller den gleichen Vorwurf machen wie dem deutschen Käufer, der sich Stühle, Tische, oder eine Klobrille aus Teak kauft.
teleschau: Sie drehten bisweilen mit versteckter Kamera. Hatten Sie selbst Angst um Leib und Leben?
Jaenicke: Manchmal wurden wir relativ grob am Drehen gehindert. Willie Smits hat schon drei seiner Mitarbeiter auf dem berüchtigten Tiermarkt von Jakata verloren - einfach umgebracht von der Tier-Mafia. Also waren wir entsprechend vorsichtig, gingen da nur als ganz normale Touristen verkleidet mit versteckten Kameras, eingenäht in Rucksackgurte, rein. Die versteckte Kamera ist eine göttliche Erfindung. Ohne sie gäbe es den Film nicht.
teleschau: Mafia klingt nach einer größeren Bedrohung. Haben Sie im Nachhall etwas zu befürchten?
Jaenicke: Ich werde mich die nächsten Jahre sicher nicht auf den Tiermarkt von Jakarta begeben. Aber, ganz ehrlich: Wenn ich über so etwas nachdenken würde, dann würde ich einen solchen Film erst gar nicht drehen. So etwas macht man, oder man macht es eben nicht.
teleschau: Wie engagiert sich der größtenteils in Kalifornien lebende Star Hannes Jaenicke im Alltag für die Umwelt?
Jaenicke: Es ist natürlich immer ein fauler Kompromiss. Und ich sage ganz klar, dass ich zu viel fliege, was in meinem Beruf aber nicht zu vermeiden ist. Ansonsten versuche ich schon, so umweltbewusst wie nur möglich zu leben. Das fängt bei den Glühbirnen und beim Wasserkonsum an, ich habe in jeder deutschen Großstadt ein Fahrrad stehen, damit ich mich nicht mit dem Auto fortbewegen muss, zu Hause fahre ich seit Jahren das umweltfreundlichste Fahrzeug am Markt. Ich esse seit 20 Jahren kein Fleisch, recycle alles, was geht, und kaufe ausschließlich umweltverträgliche Produkte.
teleschau: Sie sagten einmal: 'Je älter ich werde, desto wohler fühle ich mich in der nicht zivilisierten Welt'. Das kann man in Kalifornien entgegen dem gängigen Klischee ganz gut, nicht wahr?
Jaenicke: Absolut. Wenn man nur ein bisschen rausfährt, ist man ganz schnell in völlig unberührten Landschaften. In der Sierra Nevada wohnen pro Quadratkilometer 0,6 Menschen. In Kalifornien stößt man wirklich auf einen Spagat zwischen Überzivilisierung und Leben im Einklang mit der Natur. Wenn Sie sich wirklich gesund ernähren und alternativ leben möchten, geht das in den USA besser als an jedem anderen Ort der Welt. Kalifornien und der pazifische Nordwesten sind berühmt für diesen Lifestyle. Das meist verkaufte Auto in Kalifornien ist derzeit ein Hybridfahrzeug, die Leute wachen langsam auf.
teleschau: Wie und wo kommen Sie der Natur besonders nahe?
Jaenicke: Ich bin als fanatischer Wassersportler ehrlich gesagt sehr einseitig. Ich segle, surfe, bin Kyte-Surfer und Windsurfer. Ich lebe am nördlichen Ende von Los Angeles, an der Grenze zu Malibu, da kann man das ganz gut ausleben. teleschau: Werden Sie sich in Ihrem Stranddomizil einige Übertragungen der Olympischen Spiele ansehen? Jaenicke: Nein, kompletter Boykott. Ich bleibe dabei, es ist ein Skandal, dass die Spiele in China stattfinden dürfen. Der Umgang der chinesischen Regierung mit Minderheiten, Menschenrechten, Todesurteilen ist derartig skandalös, dass es mir ein Rätsel ist, wie man dort so eine Sportparty feiern kann. Diese Dopingorgie in Peking findet für mich nicht statt. Wenn ich daran denke, dass sich Bush, Schröder und Sarkozy zur Eröffnungszeremonie angesagt haben, wird mir speiübel.
teleschau: Wie reagieren Sportler auf diese Äußerungen?
Jaenicke: Klar, die haben vier Jahre trainiert und sollen verdammt noch mal antreten dürfen. Die können nichts dafür, dass dieses korrupte IOC die Spiele nach Peking vergibt. Und dass die Diskussion auf dem Rücken der Sportler ausgetragen wurde, ist hochgradig unfair. Vor allem nach meinem Auftritt bei Maybrit Illner bekam ich sehr viel Post. Von Sportlern, aber auch von in Deutschland lebenden Chinesen - sowohl regimekritische, die das großartig fanden, als auch regimetreue, die sich furchtbar empörten. Und: Ich bekam Hassmails von vertriebenen Deutschen, die fragten, warum ich mich für Tibet so engagiere und nicht für die Sudetendeutschen.
© 2008 teleschau - der mediendienst
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22. Sep 2008, 07:59
Die ergreifende ZDF-Dokumentation über Hannes Jaenickes 'Einsatz für Orang-Utans' animierte viele Menschen zur spontanen Hilfe: Die Zuschauer spendeten im Anschluss an die Sendung am 13. August bisher über 150.000 Euro, zudem wurden 25.000 Quadratmeter Regenwald zum Schutz der Orang-Utans gekauft und 450 Patenschaften für die rothaarigen Menschenaffen übernommen. Die von der Presse hoch gelobte Dokumentation konnte 1,04 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm locken. ... mehrAllein unter Töchtern - 18.09.2008 20:15 - Sat.1
18. Sep 2008, 20:15
Krisengebiet Familie, ein Terrain, auf dem sich Oberstleutnant Harald Westphal (Hannes Jaenicke) eher wenig auskennt. 'Allein unter Töchtern' (2006) befindet sich der Berufssoldat in der ursprünglich für ProSieben produzierten Familienkomödie, die nun bereits zum zweiten Mal bei Sat.1 ausgestrahlt wird. Im Mittelpunkt steht vor allem der Generationenkonflikt, dem sich Vater Harald stellen muss, als er zu seiner Familie zurückkehrt. Für 2009 ist eine Fortsetzung geplant. In 'Allein unter Schülern' (Arbeitstitel) kämpft Offizier a. D. Westphal - wieder gespielt von Hannes Jaenicke - nicht nur mit den Tücken des familiären Alltags, sondern auch mit dem heutigen Schulsystem, gestressten Kollegen und aufmüpfigen Schülern. ... mehrHannes Jaenicke: Einsatz für Orang Utans - 13.08.2008 23:15 - ZDF
13. Aug 2008, 23:15
'Es gibt Filme, die kann man machen. Und es gibt Filme, die muss man machen', sagt Hannes Jaenicke, der sich seit Jahren für das Überleben der Orang-Utans auf Borneo einsetzt. Keine Frage, der Star aus unzähligen Thrillern und Fernsehkrimis wendet sich im Dokumentarfilm 'Einsatz für Orang Utans' mit einer echten Herzensangelegenheit an sein Publikum. Jede einzelne Sequenz macht deutlich, wie ernst ihm diese Sache ist, wobei der von 'voxtours'-Moderatorin Judith Adlhoch in bemerkenswerter Qualität gedrehte Film natürlich schon auch eine recht nachdrückliche Personality-Inszenierung ist. Der Held von Borneo mit dem Orang Utan-Baby auf dem Arm. Aber warum nicht. Hier wird Promi-Power für eine gute und wichtige Sache eingesetzt, und das ist nicht nur legitim, sondern aller Ehren wert. ... mehrHannes Jaenicke: Einsatz für Orang Utans - 13.08.2008 23:15 - ZDF (Kurzbesprechung)
13. Aug 2008, 23:15
Orang Utans sind vom Aussterben bedroht. Schauspieler Hannes Jaenicke trifft in Borneo auf den Tierschützer Dr. Willie Smits, der bereits 1.300 der Menschenaffen vor dem Tod bewahrt hat. In eindringlichen Bildern zeigt der Film von Judith Adlhoch das Drama um unsere nächsten Verwandten. ... mehrStar Zitat: Hannes Jaenicke
23. Jul 2008, 07:59
Der Schauspieler Hannes Jaenicke (48) reiste anlässlich der ZDF-Dokumentation 'Einsatz für Orang Utans' (Mi., 13.08., 23.15 Uhr) nach Afrika und Thailand, um auf die Qualen aufmerksam zu machen, die die Menschenaffen dort oft erleiden müssen. Doch er betont, dass die westlichen Nationen nicht minder grausam mit Tieren umgehen. 'Es gibt keinerlei Anlass, mit dem Finger auf die anderen Länder und Kulturen zu zeigen. ... mehrMehr über Hannes Jaenicke
"Hannes Jaenicke" (* 26. Februar 1960 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schauspieler. ....mehr- Schimanski: Schuld und Sühne - Fr. 04.05 - ARD: 21.45 Uhr
- Willkommen im Krieg - Mo. 09.04 - ProSieben: 20.15 Uhr
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Ich beziehe die vorherigen beiden Postings jetzt mal auch auf mich. Leute wie Sie, sunny und sanne, sind mit dafür verantwortlich dafür, dass den Affen auch noch in Jahren die Hände abgehackt werden. Sie lesen sich den Bericht durch, sagen 'toll was der macht' und blättern um.
Zitat sunny:
'ein Mensch tut etwas wirklich Gutes, will verstehen und helfen ... und folgend auf ein einziges Interview folgt ein KommentarKrieg - ich meine nur die, die sich angesprochen fühlen ! - die Phantasie, was alles an negativen Themen in dieses Interview reingestoppft wird ist sensationell erschreckend. Können Sie nicht friedlich erzählen, berichten was Ihnen auf dem Herzen liegt ? - Ohne einen Feind dafür aufbauen zu müssen ?'
Valentino:
Nein, kann ich nicht. Ich kann das Problem nicht lösen, ohne die Ursache zu benennen.
Zitat Sanne:
' ... kann mich nur anschließen ... Ein wirklich gutes Interview. Und was Jaenicke alles sagt, will und macht, ist doch in höchstem Maße respektabel. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Warum hier manche irgendwelche absurden baustellen eröffnen wollen, die mit dem eigentlchen Thema (Tier- und Naturschutz!) überhaupt nix zu tun haben, ist mir echt schleierhaft!!'
Valentino:
Schade, wenn Sie das schleierhaft finden, können Sie keine Probleme lösen. Ursache für die Verstümmelungen der Affen sind der Koran oder seine Fehlinterpretation. Den Koran können Sie nicht ändern, liegt jedoch eine Fehlinterpretation vor, so könnte eventuell eine entsprechende offizielle Ausdeutung durch einen hohen muslimischen Würdenträger (so man ihn darum bittet) das Leiden der Affen vielleicht von einem auf den anderen Tag beenden. Wenn Sie das nicht verstehen, kann ich Ihnen nicht helfen. Das ist der einzige wirksame Ansatzpunkt beim vorliegenden Problem. Da Affen im Islam als unrein gelten, spricht einiges dafür, dass Menschen vor der Scharia nicht mit Affen gleichgestellt werden dürfen. Sollte das so sein und geeignet vermittelt werden können, wäre das Problem gelöst. Ja, das würde ich dann echten Tierschutz nennen ...
kann mich nur anschließen ... Ein wirklich gutes Interview. Und was Jaenicke alles sagt, will und macht, ist doch in höchstem Maße respektabel. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Warum hier manche irgendwelche absurden baustellen eröffnen wollen, die mit dem eigentlchen Thema (Tier- und Naturschutz!) überhaupt nix zu tun haben, ist mir echt schleierhaft!!
ein Mensch tut etwas wirklich Gutes, will verstehen und helfen ... und folgend auf ein einziges Interview folgt ein KommentarKrieg - ich meine nur die, die sich angesprochen fühlen ! - die Phantasie, was alles an negativen Themen in dieses Interview reingestoppft wird ist sensationell erschreckend. Können Sie nicht friedlich erzählen, berichten was Ihnen auf dem Herzen liegt ? - Ohne einen Feind dafür aufbauen zu müssen ?
In vielen Kommentaren erkenne ich nur Wut,Anfeindung und keine guten Absichten. Ein wenig wie bei Fußball, wo es dem ein oder anderen nicht um das Spiel geht - sondern nur um die eigene 'Bühne' für den eigenen Auftritt. Mein Auftritt hatte ich jetzt - mal dran denken - die eigene Freiheit hört da auf, wo die Freiheit des anderen anfängt ! Das zu lernen und zu leben wäre doch ein wunderbares Ziel für uns Alle !
Danke ,dass Hannes Jaenicke seine Popularität nutzt, den Menschen die Augen zu öffnen.Auch ich bin BOS Pate und tue alles, um mit meinen Möglichkeiten zu helfen.
Wenn nicht ein Großteil der Menschen nur an sich denken würde.
@Morlai
Sie verstehen nichts. Entweder bringen Sie den Indonesiern bei, dass Affen keine Menschen sind oder Sie schaffen dort die Scharia ab. Jedenfalls wenn Sie den Affen helfen wollen. Es gibt nichts dazwischen. Begreifen Sie das doch endlich. Den Affen nützt es nichts, wenn Sie hier von den Kreuzfahrern herumlamentieren. Es geht auch nicht um Herrn Jaenicke. Ihm haben wir diese Informationen zu verdanken, sind entrüstet und wollen etwas ändern. Aber das geht nur so, wie ich es oben beschrieben habe. Aber das werden SIE nicht tun. SIE werden keinen Beitrag dazu leisten, sondern vom Christentum herumlamentieren - und sich wieder zurücklehnen.
Schade, dass hier ernsthaftes Engagement mal wieder falsch verstanden wird... Ich glaube nicht, dass es Herrn Jaenicke darum geht ein bestimmtes Land oder Anhänger einer Glaubensgemeinschaft als bösartig oder schlecht darzustellen (auch das christliche Abendland hat viel Mist 'verzapft'), sondern vielmehr auf ein grundlegendes Problem aufmerksam zu machen! Und wenn wir mal ehrlich sind und sich jeder in so einer oder in überhaupt irgendeiner Form für eine Sache engagieren würde, hätten wir vielleicht schon das ein oder andere Problem weniger. Einer kann sich nicht um alles kümmern, dafür hat der Mensch in seiner Daseins-Geschichte leider schon zuviel angerichtet... Aber es ist natürlich viel bequemer gemütlich im Sessel zu sitzen, seinen Feierabend zu genießen und nette Partys zu feiern als über den Tellerrand zu sehen... Und ganz unbequem wird es natürlich, sich an die eigene Nase zu fassen und was zu ändern oder sich zumindestens darum zu bemühen. Da hacken wir doch mal lieber auf denen rum, die uns ihre Meinung kund tun. Das ist ja eigentlich immer so, egal in welche Branche man blickt. An der Stelle kann ich mich nur meinem 'Vorgänger' anschließen und sagen: Hut ab Herr Jaenicke!!!
@SteveJohnson
Natürlich Steve. Indonesien ist ein großartige Demokratie - wie alle muslimischen Staaten. Es gibt dort keine Staatsreligion. Das praktisch alle Angehörigen der Regierung Sunniten sind, ist reiner Zufall (Quelle: Wikipedia). Und das man in einigen Provinzen systematisch die Christen ausrottet, ist auch nicht schlimm. Die haben bestimmt mit Streubomben herumgeschmissen.(Quelle: AG Friedensforschung an der Uni Kassel).
Ich habe absolut was dagegen, wenn Frauen zu Tode gesteinigt werden, oder 'Dieben' die Extremitäten abgetrennt werden. Hier endet eben das Verständnis für fremde Kulturen und Religionen. Dass Linke in Deutschland sich so für den Islam begeistern ist traurig und weist auf die gemeinsamen faschistoiden Wurzeln hin.
@Valentino
Im westlichen Kulturkeis ist natürlich ein Tier mehr wert als jeden Mensch den man mit Krieg umbringt.
Oh, fassen sie es nicht gleich Zensur auf wenn ihre Wahnvorstellungen widerlege.
Vor allem da in Indonesien eben nicht die Scharia sondern Demokratie gilt(Frau Megawati Sukarnoputri war Präsident) Indonesien ist Verbündeter der USA und Australien. Indonesien war im Irak Krieg in der CotW)
Aber die Muslime müssen sich ja immer in bedingungsloser erbärmlicher Sippenhaft Erniedrigung schuldig Fühlen und den weißen Kolonial Herren auf knie fallen damit sie sich als „Tierschützer“ fühlen und sich nicht darum kümmern müssen wenn irgend wo in einem Islamischen Land ein paar Dumme Bauern irgend welche Affen töten.
Aber wehe jemand weißt auch nur im Ansatz mit Pseudo- Selbstkritik an (vergangener nicht aktueller) den eigenen Verletzten von Tieren an dann fühlt sich der Kolonial Herr von einst ganz böse „unterdrückt“ und spricht von „vollständige und demütige Unterwerfung“.
Vielleicht ist ja aus fanatischer Unterwerfung unter die Industrie nicht politisch korrekt Kücken lebendig Schredderei zu kritisieren, schließlich will man Frühstück Eier
Das ansprechen konnte ja dass heile Weltbild zerstören.
Aber entschuldigung Kinder erschießen, mit Streumuntion verkrüpeln, Uran Muntion benutzten, Brandwaffen usw. dass ist natürlich nicht so schlimm
Wenn sie Frauenmorde interssieren sollten sie nach Ciudad Juárez (mexiko) gehen aber da sind ja keine Muslime….















auch wasdazu25. Mär 2012, 09:06
Was Herr Jaenicke hier leistet ist absolut Klasse!
Ich finde es allerdings zu schade, dass ausgerechnet diese Filme immer zu später Stunde gezeigt werden.
Wenn es schon Prominente gibt die sich für den Tierschutz öffentlich einsetzen, dann doch bitte auch um 20.15 Uhr ins Fernsehen.
Warum schauen so viele Leute weg, wenn Tiere gequält und misshandelt werden, ich kann das nicht sehen, da schalte ich meistens um, sind die häufigsten Kommentare die ich höre.
Wer Tiere liebt, sollte genau hinschauen, nur so können wir etwas ändern.
Also Bitte, dann auch Realität zeigen !!
Hut ab, für alle Projekte gegen Grausamkeiten gegen Tiere egal wo auf dieser Welt und aus welchem Grund auch immer!!
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