Gesundheit Nachrichten
K.O.-Tropfen werden für sexuelle Übergriffe benutzt
Von Alexandra Daubner 29. Jul 2008, 15:58
Für sexuelle Übergriffe auf Frauen werden immer häufiger sogenannte K.O.-Tropfen benutzt. Die Substanzen können das Opfer willenlos und bewegungsunfähig machen und führen ab dem Zeitpunkt der Einnahme zu Erinnerungslücken, warnt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Um sich vor Kriminellen zu schützen, sind deshalb einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.
Häufig ist die farblose und leicht salzig schmeckende Flüssigkeit Gamma-Hydroxybuttersäure (GHB) mit im Spiel. Dieses Mittel ist auf dem Schwarzmarkt erhältlich und kann von Kriminellen in ein Getränk gemischt werden, ohne dass dies am Geschmack sofort zu erkennen wäre. Die Wirkung der Tropfen setzt nach rund einer Viertelstunde ein und hält mitunter einige Stunden an. In Verbindung mit Alkohol und anderen Betäubungsmitteln kann die Substanz gefährliche gesundheitliche Folgen bis hin zu Atemstillständen nach sich ziehen.
Unter Einfluss der Mittel ist es kaum möglich, sich gegen ungewollte Annäherungsversuche zur Wehr zu setzen. 'Die Frauennotrufe und -beratungsstellen registrieren eine Zunahme solcher sexueller Übergriffe', macht Katja Grieger vom Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe klar. Klingt die Wirkung der Tropfen ab, können sich die Opfer häufig an nichts mehr erinnern und leiden unter starken Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen und Übelkeit.
Um Übergriffe zu verhindern, ist es deshalb wichtig, niemals offene Getränke von Menschen anzunehmen, die unbekannt sind oder nicht vertrauenswürdig erscheinen. Zudem ist zu vermeiden, sein Glas oder seine Getränkeflasche unbeobachtet stehen zu lassen. Wer sich in Kneipen oder Diskotheken plötzlich unwohl fühlt, sollte sofort Freunde oder Mitarbeiter ansprechen und darauf aufmerksam machen. Fühlt man sich nicht sicher, ist die Feier oder Disco sofort zu verlassen und die Polizei zu verständigen.
Ist es zu einem Übergriff unter Einfluss von K.O.-Tropfen gekommen, ist nach Möglichkeit sofort zu handeln. Das Opfer sollte sich nicht schämen, die Polizei zu verständigen. Allein schon die Verabreichung der Tropfen ist strafbar. Wichtig ist es, sich so schnell wie möglich ärztlich untersuchen zu lassen, da die Substanzen nur für wenige Stunden nachweisbar sind. Auf Wunsch können sich Betroffene an die Frauennotrufe wenden. Mitarbeiterinnen der Einrichtungen begleiten und unterstützen die Frauen und Mädchen sowohl bei der Anzeigenerstattung als auch im späteren Gerichtsprozess. Nach nahe gelegenen Hilfsstellen kann unter anderem im Internet unter www.bv-bff.de/vor_ort/?m=Hilfsangebote gesucht werden. © 2008 Global Press
Kommentiere diesen ArtikelPumps tragen verbessert das Sexleben
14. Feb 2008, 15:23
Ein verbessertes Sexleben können Frauen durch das Tragen hochhackiger Schuhe mit einem fünf Zentimeter hohen Absatz erreichen. Zu dieser Ansicht ist die Urologin Maria Cerruto von der Universität Verona gelangt. ... mehrIhre Meinung!
Hier einen neuen Kommentar verfassen
page: 1
bin ebenfalls opfer, und suche verzweifelt hilfe oder austausch mit leuten denen sowas auch passiert ist..
Ich war mit meine Freundin im 1 Mai im Discotek da haben wir jede 2 Gläser votka Red-Bul getrunken und ganze zeit waren wir am tanzen. Später haben wir uns jede noch glas Red-Bul bestellt, ein schluk und wieder tanzen gegangen. Als wir eineige zeit später wieder kammen standen unsere gläser da, wo wir stehen gelassen haben und das unsere grösste fehler, wie ich jetzt weiß. ich hatte hammer durst da habe ich mein glas leer getrunken, ungefähr nach 10 min wurde mir schlecht, ich habe meine Beine und Hände nicht gespürt, meine Augen gingen von alleine zu. Ich habe ganze zeit nur Übergeben. Mir war so schlecht das ich ganze zeit nur weinen musste. Langsamer habe ich auch kein ausreichen Luft bekommen.
Oh got das werde ich niemals vergessen.
Gut das ich noch nicht alleine sondern mit meine Freundin da war, wir sind dann zu fuß nach hause gegangen, auf dem weg musste ich nur kotzen und kotzen. als ich nach hause gekommen bin habe ich nur wasser getrunken und nur übergeben, so 7 std lang.
Mädels passt auf läst ihr getränk niemals stehen, es ist so gefährlich.
meine freundin ist vor jahren mal opfer dieser tropfen gewesen. wir anderen mädels wunderten uns, dass sie nach nur einem wein so daneben war. die offensichtlichen täter wollten sie auf dem weg zur toilette abfangen, zum glück hatten wir meine freundin im auge. die polizei, die wir daraufhin anriefen, nahm uns leider nicht ernst.- so viel zum thema vertrauensvoll an die polizei wenden!
Absolut richtig.
solche Berichte verführen jeweilige gestalten zum ausprobieren. Aufklärung ok. aber bitte nur darüber wie man sich schützt, und nicht wies funktioniert diese kriminellen tätigkeitzen auszuüben.
Immer wieder interessant, das vermeintlich informiert werden soll, aber meiner ansicht nach durch solche artikel möglicherweise erst die idee geweckt wird. das gleiche gilt auch für die unsinnigen sendungen, die über betrügermaschen aufklären sollen. jeder, der bei klarem verstand ist, sollte in der lage sein, einen menschen, der an der haustür oder am telefon das wunder in dosen präsentiert, als betrüger erkennen zu können.
Ich bin mal in Thailand von einem Unbekannten auf einen Kaffee eingeladen worden und bin später mit ihm in sein Haus gefahren (nett, private Einladung,keine Rede von Glücksspiel), dort sollten
Glücksspiele stattfinden, große $-Bündel wurden von der Gegenseite ausgepackt.
Das kam mir schon vorher sehr spanisch vor und so habe ich meine Wertsachen vorher noch kurz ins Hotel gebracht, weil mir das schon komisch vorkam. Und im Endeffekt auch geweigert, um Geld zu spielen.
Trotzdem wundert es mich noch immer, warum ich da mitgefahren bin, auf der Taxifahrt habe ich das physisch gespürt, wie durcheinander ich wurde.
Bis heute hat mich gewundert, was das für eine Substanz im Kaffee (Vorsicht- Bedienung auf der Kao San Road war involviert!) gewesen sein musste.
Wahrscheinlich so ein Zeugs.
der Artikel - k.o.tropfen ist ein erster weg der aufklärung. erwähnt werden sollte aber auch, dass frauen, die opfer dieser tropfen geworden sind, den nachweis durchaus auch noch später erbringen lassen können. es gibt die gaschromatografen analyse, bei der die haare der opfer untersucht werden. grade bei vergewaltigungen mit spätfolgen hat das opfer so immer noch eine möglichkeit, den vermeintlichen täter,ein eventueller vater eines ungewollten kindes, zur rechenschaft zu ziehen.
page: 1














Hey Mädels10. Sep 2009, 16:00
K.o. Tropfen sind eine schlimme Sache. Deswegen möchten wir bei Focus TV einen Beitrag darüber produzieren. Um die Öffentlichkeit aufzuklären und zu warnen. In diesem Rahmen suchen wir eine/n Betroffene/n, die/der bei diesen Beitrag mitwirken möchte. Es gibt dabei sowohl die Möglichkeit offen vor der Kamera aufzutreten, oder aber unkenntlich in Erscheinung zu treten.
Ich freue mich über jede Rückmeldung.
Gruß,
Kathi - Redaktion Focus - katharina.matthes@focustv.de
Diesen Kommentar melden