Im Internet machen seit einiger Zeit interaktive Nachschlagewerke von sich Reden. Die wohl bekannteste Enzyklopädie dieser Art ist Wikipedia. Aber dies ist nur die Spitze des Eisbergs, denn im Web gibt es inzwischen eine regelrechte 'Wikisphäre'.
cid Düsseldorf - Im Internet machen seit einiger Zeit interaktive Nachschlagewerke von sich Reden. Die wohl bekannteste Enzyklopädie dieser Art ist Wikipedia. Aber dies ist nur die Spitze des Eisbergs, denn im Web gibt es inzwischen eine 'Wikisphäre'. Screenshot von Ticopedia.de
Den Begriff 'Wiki' kennen inzwischen viele Internet-Nutzer. Dass er aus dem Hawaiischen stammt und für 'schnell' steht, ist hingegen weniger bekannt. Unter einem 'Wiki', das mitunter auch als 'WikiWiki' oder als 'WikiWeb' bezeichnet wird, sind zweierlei Dinge zu verstehen. Einerseits handelt es sich um eine Software, mit der Informationsseiten zum Beispiel für die Veröffentlichung im Internet erstellt werden können. Andererseits ist ein Wiki das, was der Nutzer auf der Suche nach Fakten durchforsten oder selbst mit Texten bestücken kann: eine interaktive Enzyklopädie eben.
Auf die Weisheit der Vielen setzen die meisten Wikis, die für die breite Öffentlichkeit kostenlos zugänglich sind; das klassische Beispiel hierfür ist www.wikipedia.org. Darüber hinaus gibt es Exemplare dieser modernen Nachschlagewerke, die nur von einem elitären Expertenkreis mit Artikeln bestückt werden. Zu dieser Kategorie gehört etwa das englischsprachige 'Medpedia', das von medizinischen Fachautoren mit Texten versorgt werden soll (www.medpedia.com). Auch zu Spezial- und Nischenthemen gibt es Wikis, zum Beispiel das Costa-Rica-Wiki 'Ticopedia' (www.ticopedia.de) oder das Star-Wars-Wiki 'Jedipedia' (www.jedipedia.de).
Unter den vielen Informationssammlungen finden sich einige Schätze im Internet, die von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden. Das Wiki-Verzeichnis der Online-Community 'GründerWiki' (www.wikiservice.at/gruender/wiki.cgi?WikiVerzeichnis) ist ein Einstiegspunkt, um die Welt der kleinen und großen Web-Enzyklopädien zu erkunden. Nach Fachthemen sortiert oder alphabetisch lassen sich in dem Verzeichnis die gelisteten Wikis durchstöbern.
Wer selbst ein Wiki auf die Beine stellen möchte, braucht dafür einige Grundkenntnisse im Bereich Online-Publikation und -Programmierung - und natürlich Helfer. Den Wiki-Anwärtern steht im Web eine Reihe von Software zur Verfügung. Was beim Aufbau eines Nachschlagewerks zu beachten ist, darüber klärt das Wiki-Portal 'Kowiki' auf (http://kowiki.uni-muenster.de/index.php/Wiki-Portal).
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