Internet Nachrichten
Deutsche Verleger gegen gescannte Bücher bei Google
Von Gaby Schulemann-Maier 20. Jan 2009, 10:40

cid Berlin - cid Berlin - In den USA stellt Google gescannte Bücher ins Internet. Dagegen wollen nun deutsche Autoren und Verleger vorgehen. Sie werfen dem Suchmaschinenprimus vor, Bücher ohne Genehmigung der Rechteinhaber vervielfältigt zu haben. Foto: striatic, Flickr
In den USA stellt Google gescannte Bücher ins Internet. Dagegen wollen nun deutsche Autoren und Verleger vorgehen. Sie werfen dem Suchmaschinenprimus vor, sieben Millionen Bücher ohne Genehmigung der Inhaber der Urheberrechte an diesen Werken vervielfältigt zu haben. Laut dem Magazin 'Golem.de' wollen der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) und der Verband deutscher Schriftsteller (VS) dafür sorgen, dass das US-Unternehmen keine weiteren ungenehmigten Vervielfältigungen von Büchern mehr vornimmt.
Auch in den USA hatte es einen jahrelangen Streit zwischen dem Web-Unternehmen und Rechteinhabern gegeben, der aber kürzlich beendet worden ist. Die mit den amerikanischen Verlagen und Autoren geschlossenen Vereinbarungen erlauben es, den Nutzern über den Service 'Google Books' Millionen Titel zugänglich zu machen. Deutschen Autoren und Verlegern ist es ein Dorn im Auge, dass diese mit den amerikanischen Kollegen getroffenen Vereinbarungen auch für Titel aus der Bundesrepublik gelten sollen (http://books.google.de).
© 2009 Global Press
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