Computer Nachrichten


Robotik: Neues EU-Projekt vernetzt Wissenschaft und Industrie

Von Gaby Schulemann-Maier 13. Mai 2009, 12:52

cid München - In Europa sollen Wissenschaft und Industrie im Robotik-Bereich zukünftig noch stärker zusammenwachsen und voneinander profitieren. Zur Förderung dieses Vorhabens hat die EU jetzt ein spezielles Projekt namens 'ECHORD' bewilligt. Technischen Universität München

cid München - In Europa sollen Wissenschaft und Industrie im Robotik-Bereich zukünftig noch stärker zusammenwachsen und voneinander profitieren. Zur Förderung dieses Vorhabens hat die EU jetzt ein spezielles Projekt namens 'ECHORD' bewilligt. Technischen Universität München

In Europa sollen Wissenschaft und Industrie im Robotik-Bereich zukünftig noch stärker zusammenwachsen und voneinander profitieren. Zur Förderung dieses Vorhabens hat die EU jetzt das Projekt 'ECHORD' (European Clearing House for Open Robotics Development) bewilligt. Koordiniert wird es von Professor Knoll, der den Lehrstuhl für Echtzeitsysteme und Robotik an der Technischen Universität München (TUM) leitet. Eine der Aufgaben des Vorhabens ist die Durchführung eines 'strukturierten Dialogs' zwischen Forschern und Anwendern. So sollen neue Konzepte und Technologien rasch in die Anwendung gebracht werden können. Um dieses Ziel zu erreichen, finden im Rahmen von ECHORD rund 50 einzelne Experimente mit Laufzeiten von zwölf bis 18 Monaten statt. Sie beschäftigen sich mit konkreten Fragestellungen aus der industriellen Praxis und mit dem Versuch, zukunftsweisende technische Lösungen einzuführen.

Mit einem Projektumfang von 24 Millionen Euro und knapp 19 Millionen Euro an Fördermitteln der EU erhält die Robotik-Forschung der TUM internationales Gewicht. Durch die Beteiligung eines Verbundes italienischer Universitäten und der portugiesischen Universität Coimbra wird die internationale Ausrichtung des Vorhabens unterstützt.

© 2009 Global Press

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