Internet Nachrichten


Beim Online-Musikkauf Preise vergleichen

Von Gaby Schulemann-Maier 15. Mai 2009, 16:06

cid Düsseldorf - Beim Online-Einkauf digitaler Musiktitel kann ein gründlicher Preisvergleich den Geldbeutel entlasten. Dabei sollte auch auf das Dateiformat geachtet werden, denn nicht überall gibt es die beliebten MP3-Dateien fürs Geld. gojeffrey, Flickr

cid Düsseldorf - Beim Online-Einkauf digitaler Musiktitel kann ein gründlicher Preisvergleich den Geldbeutel entlasten. Dabei sollte auch auf das Dateiformat geachtet werden, denn nicht überall gibt es die beliebten MP3-Dateien fürs Geld. gojeffrey, Flickr

Beim Online-Einkauf digitaler Musiktitel kann ein gründlicher Preisvergleich den Geldbeutel entlasten. Dabei sollte auch auf das Dateiformat geachtet werden, denn nicht überall gibt es die bei den meisten Nutzern sehr beliebten MP3-Dateien fürs Geld. Einige Shops bieten WMA-Dateien, die teils mit Rechtebeschränkungen belegt sind und somit nicht beliebig oft auf CDs gebrannt oder auf mobile Player kopiert werden können.

Die Preise sechs großer Anbieter hat jetzt die Verbraucherzentrale NRW unter die Lupe genommen. Sie hat einen genaueren Blick auf die Online-Shops von Musicload.de, AOL, Medion und Saturn geworfen, auch den Dienst von Amazon und den Apple-Music-Store mit der Software iTunes haben die Verbraucherschützer analysiert. Als Grundlage für ihren Preisvergleich haben sie die zehn ersten Plätze der deutschen Single- und Album-Charts vom 17. April 2009 verwendet. Amazon, iTunes, Musicload und Saturn verkaufen MP3-Stücke; auch AOL will diesen Bereich laut Angaben der Verbraucherschützer nach und nach stärker ausbauen.

Bei dem Preisvergleich hat sich gezeigt, dass die Kosten für die Top10-Singles bei drei von sechs Portalen pro Titel meist um einen Euro gelegen haben. Ein Paket aus allen zehn Spitzentiteln der deutschen Hitparade waren bei Amazon, iTunes und Saturn für knapp unter zehn Euro zu erstehen. Bei Medion haben drei der zehn Lieder nur jeweils 0,49 Euro gekostet, der Top10-Preis hat damit bei 8,40 Euro gelegen - dies war das günstigste Angebot im Testfeld. Am meisten mussten die Kunden bei Musicload hinblättern, dort haben die Songs überwiegend 1,29 Euro pro Stück gekostet. Ein Titel der derzeit angesagten US-Sängerin Lady Gaga hat sogar mit 1,79 Euro zu Buche geschlagen, für das Gesamtpaket sind damit 13,60 Euro fällig geworden.

Bei den Albumcharts hat es ebenfalls deutliche Preisunterschiede gegeben. Die Differenz zwischen dem teuersten Top10-Komplettpaket und dem günstigsten hat hier bei über 50 Euro gelegen. Billigster Anbieter war Amazon mit 69,84 Euro gefolgt von Medion mit 89,40 Euro. Besonders tief mussten die Kunden bei AOL in die Tasche greifen, hier hat das Top10-Albumpaket 122,90 Euro gekostet.

© 2009 Global Press

Kommentiere diesen Artikel

Ihre Meinung!

Zur Zeit sind keine Kommentare für diesen Beitrag vorhanden.
Hier als erster einen neuen Kommentar verfassen

Mehr in Internet

  • Traurige Party

    Traurige Party
    Die Musikwelt trauert um Adam Yauch: Der Beastie-Boys-Gründer, besser als MCA bekannt, erlag vor wenigen Tagen seinem Krebsleiden. 'Er war ... ... mehr

  • Wehrlose Wiedergänger

    Wehrlose Wiedergänger
    Dass Untote sterben, mutet ein wenig widersinnig an. Dennoch kann genau dies in der kostenlosen iOS-App 'Zombiez!' passieren, wenn man nicht ... ... mehr

M&C WebTV

Kino
Auto
Live Konzerte

Mehr in Internet

  • Vielleicht weiß Dr. Google Rat?

    Vielleicht weiß Dr. Google Rat?
    Google hilft bei vielen Fragen weiter. Bei Krankheits-Diagnosen sollte man jedoch Vorsicht walten lassen. ... mehr

  • Auf der schiefen Bahn

    Auf der schiefen Bahn
    So manche Ingenieurslaufbahn begann vermutlich bereits im Kinderzimmer. Ausgefeilte Lego-Bauten, kreative Bauklotz-Gebilde und pfiffig verlegte ... ... mehr

  • Rente mit 16?

    Rente mit 16?
    Altersvorsorge ist ein Thema, über das 16-Jährige vermutlich nicht so intensiv nachdenken wie Berufseinsteiger oder diejenigen, die bereits ... ... mehr

  • Unsicheres Gezwitscher?

    Unsicheres Gezwitscher?
    Twitter hat offenbar eine undichte Stelle: Hacker sollen mehrere tausend Passwörter erbeutet haben, die zu Konten des Kurznachrichtendienstes ... ... mehr

  • Tafeln wie Lord Stark

    Tafeln wie Lord Stark
    Sie intrigieren, morden und huren herum, was das Zeug hält. Und wenn sie davon eine Pause brauchen, ergehen sie sich in fürstlichen Gelagen: ... ... mehr

  • Provokation oder Ansporn?

    Provokation oder Ansporn?
    Kurz nachdem die Klage der Verleger wieder auf den Tisch kam, nominiert das Grimme Institut den Zankapfel Tagesschau-App für einen Online Award. ... mehr

  • Wie viel Java steckt in Android?

    Wie viel Java steckt in Android?
    Google hat kopiert: Ein US-Gericht entschied, dass der Suchmaschinenriese Java-Technologien von Oracle verwendete, um sein mobiles Betriebssystem ... ... mehr

  • Neelie Kroes zweifelt an ACTA

    Neelie Kroes zweifelt an ACTA
    EU-Kommissarin Neelie Kroes sieht schwarz für ACTA: Bei der Blogger-Konferenz Republica gab sie zu verstehen, dass das von zahlreichen Netzaktivisten ... ... mehr

Information zu den Werbeformen

Informationen für Werbetreibende