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Viele Angestellte würden Lohnkürzung bei Heimarbeit akzeptieren

Von Gaby Schulemann-Maier 18. Mai 2009, 10:57

cid Santa Barbara/USA - In etlichen Branchen könnten Angestellte von zu Hause aus arbeiten und über das Internet mit dem Arbeitgeber in Kontakt zu bleiben. Bei vielen Arbeitnehmern ist dieses Modell begehrt, sie würden dafür Gehaltsabstriche akzeptieren. © Gerd Altmann, Pixelio.de

cid Santa Barbara/USA - In etlichen Branchen könnten Angestellte von zu Hause aus arbeiten und über das Internet mit dem Arbeitgeber in Kontakt zu bleiben. Bei vielen Arbeitnehmern ist dieses Modell begehrt, sie würden dafür Gehaltsabstriche akzeptieren. © Gerd Altmann, Pixelio.de

In etlichen Branchen könnten Angestellte auch von zu Hause aus arbeiten. Über das Internet wäre es ihnen möglich, sich in das Firmennetzwerk ihres Arbeitgebers einzuloggen und so mit ihm in engem Kontakt zu bleiben. Bei vielen Arbeitnehmern ist dieses Modell begehrt, sie würden dafür sogar Gehaltsabstriche in Kauf nehmen.

Einer der Vorteile des sogenannten 'Home Office', also des Arbeitsplatzes in der eigenen Wohnung, ist der Zeitgewinn aufgrund der wegfallenden Fahrten zur Arbeitsstätte und wieder zurück. Außerdem könnten die Arbeitszeiten flexibler gestaltet werden. Dies halten viele 'Heimarbeiter' für wichtige Aspekte, die ihre Zufriedenheit steigern und das Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben, die Work-Life-Balance, positiv beeinflussen könnte. Das IT-Unternehmen Citrix hat jüngst eine Befragung in den USA, in Großbritannien und in Australien durchgeführt. In der Studie 'Worldwide Workplace: The Web Commuting Imperative' hat sich gezeigt, dass 20 Prozent der Arbeitnehmer eine Lohnkürzung um fünf Prozent akzeptieren würden, wenn sie dafür an ein bis zwei Tagen pro Woche einen flexibleren Umgang mit ihren Arbeitszeiten pflegen und von zu Hause aus arbeiten dürften. Insgesamt haben sich 75 Prozent der Befragten gewünscht, die Freiheit zu haben, vom Home Office aus zu arbeiten.

Doch nicht jeder Arbeitgeber ist gleichermaßen offen für dieses Konzept. Laut der Studie sind die Inhaber kleiner Unternehmen rund viermal häufiger als die Chefs großer Firmen geneigt, die Heimarbeit ihrer Mitarbeiter zu akzeptieren. Zudem sind mehr weibliche Führungskräfte für diese Art des Arbeitens offen als männliche Unternehmensleiter. Doch allen Vorteilen der Heimarbeit zum Trotz sind mehr als 25 Prozent der Führungskräfte davon überzeugt, dass die Angestellten im Büro sein müssen, weil bestimmte Aufgaben dies erfordern.

© 2009 Global Press

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