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Tipps zum Schutz von Kindern am Computer

Von Gaby Schulemann-Maier 2. Sep 2009, 11:23

cid Hamburg - Für viele Kinder ist die Nutzung eines Computers mit Internetanschluss selbstverständlich. Doch weil im Web Gefahren drohen, sollten Eltern ihre Sprösslinge gut aufklären und vor den Risiken schützen. nyki_m, Flickr

cid Hamburg - Für viele Kinder ist die Nutzung eines Computers mit Internetanschluss selbstverständlich. Doch weil im Web Gefahren drohen, sollten Eltern ihre Sprösslinge gut aufklären und vor den Risiken schützen. nyki_m, Flickr

Wenn Kinder sich früh im Umgang mit Computer und Internet üben, bereitet sie dies auf die Anforderungen im späteren Beruf vor. Doch neben diesem positiven Aspekt geht vom Web auch eine Bedrohung aus. Dort können die Kids unter Umständen mit jugendgefährdenden Inhalten oder Online-Abzocke in Kontakt geraten. Auch geschieht es häufig, dass zum Beispiel in Chatrooms oder sozialen Netzwerken Mobbing, das sogenannte Cyberbullying, stattfindet.

Anstatt den Sprösslingen den Umgang mit dem Internet zu verbieten, sollten Eltern auf Aufklärung und Schutz setzen. Doch oft ist das eine schwierige Aufgabe: 'Wir bekommen immer wieder Anfragen von verunsicherten Eltern, die nicht wissen, wie sie ihre Kinder vor Gefährdungen im Internet schützen können', erklärt Michael Kittlitz, Geschäftsführer der PC-Feuerwehr. Wer folgende Aspekte berücksichtigt, kann seine Kinder meist vor unschönen Online-Begegnungen bewahren.

Weil Heranwachsende im Internet mit ihren persönlichen Daten oft leichtfertig umgehen, sollten Eltern ihnen erklären, dass Missbrauch im Web an der Tagesordnung ist. Sensible Daten wie Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adressen sollten nicht einfach weitergegeben werden. Zudem ist es ratsam, dass die Kids nicht unter ihrem echten Namen im Web unterwegs sind, sondern unter einem Pseudonym, auch Nickname genannt.

Auch das Thema 'ungewollte Kosten' sollte zwischen den Eltern und ihren Schutzbefohlenen erörtert werden. Nur wenn die Kinder darüber Bescheid wissen, dass Abzocker zum Beispiel mit angeblich kostenlosen Downloads oder Klingeltönen fürs Handy werben und so in Abofallen locken, sind sie für dieses Problem sensibilisiert.

Darüber hinaus raten die PC-Experten dazu, auf technischer Seite Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Hierzu gehört in jedem Fall ein aktuelles Virenschutzprogramm. Zudem sollte eine sogenannte Firewall den Computer schützen, meist ist sie bereits im Betriebssystem integriert. Auch gibt es spezielle Filterprogramme im Fachhandel, bei denen die Eltern individuelle Einstellungen vornehmen und so festlegen, welche Inhalte ihre Kinder im Internet zu Gesicht bekommen dürfen und welche nicht.

© 2009 Global Press

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