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Game Kritik: SoulCalibur: Broken Destiny
Promis und Prügel auf der PSP
Von Gerd Hilber 8. Sep 2009, 07:57

Schneller Schlagabtausch für unterwegs: Mit 'Broken Destiny' macht Namco Bandai der 'SoulCalibur'-Reihe Beine ... ...mehr
Schneller Schlagabtausch für unterwegs: Mit 'Broken Destiny' macht Namco Bandai der 'SoulCalibur'-Reihe Beine ...
Krawall in der Hosentasche: Die populäre Beat'em Up-Reihe 'SoulCalibur' feiert mit 'Broken Destiny' ihr PSP-Debüt. Und wie bei jedem Ableger kündigt sich auch diesmal prominenter Besuch an: Sonys grimmiger Spartaner Kratos aus der 'God of War'-Saga gibt sich die Ehre. Bleibt nur die Frage: Darf man unbesorgt zuschlagen oder sollte man lieber die Waffen strecken und beim 'großen Bruder' für PS3 und Xbox 360 bleiben?
So viel vorweg: Komplett umhauen wird einen 'Broken Destiny' nicht.

Dafür wird Solo-Spielern mit schellen Duellen gegen den Computer, dem Prüfungs-Modus und dem sogenannten Spießrutenlauf einfach nicht genügend geboten. Letzterer richtet sich in erster Linie an Einsteiger und besteht aus rund 80 Missionen, in denen - begleitet von hanebüchenen Geschichtchen im Anime-Look - die eigenen Reflexe und das Kampfsystem auf die Probe gestellt werden. Klingt viel. Die meisten Herausforderungen dauern allerdings nur wenige Sekunden lang - hier zur rechten Zeit kontern, da eine spektakuläre Combo auf den Schirm zaubern. Mehr ist nicht.
Dafür leistet sich 'Broken Destiny' technisch kaum Schwächen.

Die 28 geschmeidig animierten Schwertschwinger, darunter auch der andere Neuzugang Dampierre, spektakuläre Arenen und anderes Effekt-Blendwerk lassen den Abstand zur Next-Gen-Version nicht allzu groß werden. Und auch an der leicht zu erlernenden, aber schwer zu beherrschenden Steuerung legte Nacmo Bandai glücklicherweise kaum Hand an. Fans der Serie werden sich sofort zurechtfinden, Neulinge schnell daran gewöhnen. Feinheiten wie das Zerlegen der feindlichen Rüstung und sogenannte 'Critial Finisher' kommen aber wohl nur bei Kämpfen gegen Kumpels zum Tragen, die nur blocken.

Apropos: Am meisten Laune machen die Netzwerk-Duelle, wenn man mit einem selbst gebastelten Recken antritt, bei dem man von der Kleidung über die Wahl der Waffe bis hin zum Kampfstil alles bestimmen darf ...
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