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Game Kritik: Final Fantasy: Dissidia
Fanastischer Generationenkonflikt
Von Sixten Lehmann 9. Sep 2009, 07:57

Das Who-is-Who der 'Final Fantasy'-Reihe gibt sich in der PSP-Prügelei 'Dissidia' die Ehre ... ...mehr
Das Who-is-Who der 'Final Fantasy'-Reihe gibt sich in der PSP-Prügelei 'Dissidia' die Ehre ...
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte - in diesem Fall verdammt viele Dritte. Mit 'Dissidia' veröffentlicht Square Enix ein ebenso abwechslungsreiches wie spektakuläres Prügelspiel für Sonys Hosentaschenkonsole PSP, in dem sich sich nicht nur die Götter des Cosmos und des Chaos an die Gurgel gehen, sondern auch 22 spielbare Recken aus den populärsten 'Final Fantasy'-Abenteuern in den Ring steigen.

Bartz aus 'Final Fantasy V', Terra aus Teil sechs, Cloud, Squall, Zidane, Tidus - sie alle sind am Start, um sich im ewigen Kampf Gut gegen Böse einen herben Schlagabtausch zu liefern. Herzstück des Spiels ist die Story-Kampagne, in der mit einem Helden nach Wahl fünf Kapitel bestritten werden müssen. Dabei ist 'Dissidia' in zwei Ebenen unterteilt. Auf einer Art Schachbrett lässt man seine Figur nach Geld und Gegenständen suchen. Kommt es schließlich zum Duell mit einem Gegner, blendet das Spiel in teils schicke, teils karge 3-D-Arenen über, in denen schließlich die Fäuste und Special-Effects-Fetzen fliegen.

Denn wie bei den bislang veröffentlichten Abenteuern sind die spektakulär inszenierten Spezialattacken und coolen Kombos hier das Salz in der Beat'em Up-Suppe, die durch das Sammeln von funkelnder Energiekerne ausgelöst werden können.
Typischer Rollenspiel-Einschlag: Für Siege gibt's Erfahrungspunkte zur Aufwertung des eigenen Helden. Darüber hinaus darf zwischen den Kloppereien kräftig geshoppt werden, um für den finalen Kampf gegen den Erzfeind der gewählten Figur gerüstet zu sein. So tritt Cloud etwa gegen den Bösewicht Sepiroth an, der Warrior of the Light aus Teil eins der Rollenspiel-Reihe trifft auf den dunklen Ritter Garland.

Die Mischung macht's: 'Dissidia' vereint geschickt Beat'em Up- mit Rollenspielelemente. Hinzu kommen eine Schar der populärsten Videospielehelden- und Bösewichte sowie eine eingängige Steuerung und eine für PSP-Verhältnisse hervorragende Grafik. Inklusive beeindruckender Zwischensequenzen, versteht sich. Einziger Wermutstropfen: Um gegen einen Freund zu zocken, sind zwei UMDs nötig. Eine Game-Sharing-Option wäre toll gewesen!
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