Internet Nachrichten
Studentennetzwerk: Welchen Nutzen bringen sie?
Von Gaby Schulemann-Maier 11. Nov 2009, 18:07

cid Düsseldorf - Das in Deutschland unter Studenten wohl bekannteste Netzwerk ist StudiVZ. Neben dem Austausch von Informationen über die gerade besuchten Lehrveranstaltungen spielt dort auch das Private eine große Rolle. Screenshot: cid
Im Internet bieten sich Studenten viele Möglichkeiten, sich über soziale Netzwerke mit anderen Menschen auszutauschen. Welchen Nutzen bringen die einzelnen Angebote?
Das in Deutschland unter Studenten wohl bekannteste Netzwerk ist StudiVZ. Im November 2005 ist das hierzulande gegründete Portal an den Start gegangen. Es dient vorrangig dazu, sich selbst in seinem Mitgliederprofil zu präsentieren und Kontakte zu anderen 'Studis' zu knüpfen. Neben dem Austausch von Informationen über die gerade besuchten Lehrveranstaltungen spielt auch das Private eine große Rolle.
Zudem gibt es Interessen- und Diskussionsgruppen, in denen unterschiedliche Themen angesprochen werden, die nicht nur mit den jeweiligen Studienfächern der Mitglieder zu tun haben (www.studivz.net).
Wer dagegen schon als Student bei einem Karrierenetzwerk wie Xing einsteigt, findet dort vor allem Kontaktmöglichkeiten für den späteren Beruf. Zwar wird auf diesem Portal in Diskussionsgruppen auch Privates besprochen oder es werden Hobbythemen erörtert. Der Schwerpunkt liegt jedoch in aller Regel auf dem Businessbereich.

Zum Erstellen und Pflegen von Kontakten, die zukünftig in der Arbeitswelt weiterhelfen, ist das einst unter dem Namen 'openBC' bekannte und 2003 in Hamburg gegründete Portal gut geeignet (www.xing.de).
Einen weit gefächerten Service hält das ursprünglich aus der Türkei stammende und inzwischen international gewordene studentSN bereit. Es ist ein Serviceportal, das sich unter anderem in Deutschland an Schüler und Studenten richtet. Neben der Vernetzung mit anderen Mitgliedern gibt es die Möglichkeit zum weltweiten Versenden von SMS für fünf Cent pro Nachricht; dieser Service wird laut Betreiberangaben europaweit gut angenommen. Auch andere Dienstleistungen rund ums Handy wie der Download von Klingeltönen und Online-Games werden offeriert. Außerdem können die Mitglieder auf eine Online-Bibliothek zurückgreifen, dort können sie zum Beispiel Seminararbeiten hoch- oder herunterladen. Dabei weist studentSN die Mitglieder laut eigenen Angaben darauf hin, dass auch Lehrer Zugang zur Datenbank haben und dass diese Dokumente eher als Vorlagen und Beispiel anzusehen sind. Die Plattform soll den Zugang zu Informationen erleichtern und Zeit sparen, nicht zum Abschreiben animieren. Ein Schutz vor Plagiaten sei technisch noch nicht realisierbar (www.studentsn.com).
© 2009 Global Press
Kommentiere diesen Artikel










Zur Zeit sind keine Kommentare für diesen Beitrag vorhanden.
Hier als erster einen neuen Kommentar verfassen