TV Reportagen
Guten Hunger und gute Nacht
vox kocht's weiter hoch: 'Das perfekte Dinner im Schlafrock' startet am Montag, 14.12.
Von Jens Szameit 17. Nov 2009, 07:56

Kandidatin Verena bereitet gewissenhaft ihr Menü vor. Doch auf ihre Kochqualitäten wird es nicht alleine ankommen. © vox / Jessica Roig
From dusk till dawn: vox schickt seine 'Perfektes Dinner'-Kandidaten in die Nacht- und Frühschicht.
Mit einem klassischen Gericht, sagen wir einem Risotto, verhält sich das so: Das Grundrezept steht, doch Verfeinerungen und geschmackvolle Abwandlungen sind natürlich immer möglich. Hier eine ausgefallene Zutat. Dort ein raffiniertes Gewürz. Da ein überraschender Kniff beim Anrichten auf dem Teller. So ähnlich hält es auch vox mit seinen zahllosen Kochformaten. Warum das Rad ständig neu erfinden, wenn ein erfolgreiches Standardrezept seit Jahren mundet?

'Das perfekte Dinner', so etwas wie das Stammlokal des vox-Gastes, taugte schon für diverse Ableger und Spin-offs. Nun folgt die nächste Metamorphose: 'Das perfekte Dinner im Schlafrock' wird vom Kölner Sender ab Montag, 14. Dezember, eine Werktagswoche lang, immer ab 19.00 Uhr, im 75-minütigen XXL-Format serviert.
Die neue Darreichungsform darf als bewährt gelten: Nachdem unlängst 'Das perfekte Promi Dinner - Übernachtungs-Spezial' ausgestrahlt wurde, gehen nun Normalo-Gastgeber in die Nacht- und Frühschicht.

Denn wenn die letzte Nachspeise verputzt ist, fängt der Stress für die Hobbyköche erst richtig an: Einer der vier Gäste bleibt über Nacht bis zum Frühstück. Wer das ist, wird am fraglichen Abend per elektrischer Zahnbürste im Losverfahren ermittelt. Nicht ausgeschlossen, dass es den einen oder anderen auch gleich mehrfach treffen kann ...
Luftmatratze oder Himmelbett? Frühstücksbuffet oder Schlabbertoast? Erzieherin Jill (33), Künstler Andreas (47), Flugbegleiter Markus (21), Studentin Verena (22) und Eventmanager Tom (37), allesamt in Berlin wohnhaft, werden ihre Nachtquartiere wechselseitig kritisch unter die Lupe nehmen.

Trotzdem irgendwie langweilig? vox verspricht: 'Gerade die Frage nach der Schlafstätte wird von den fünf Gastgebern sehr unterschiedlich behandelt: Während sich die einen selbst auf die Sitzsäcke verbannen, damit ihr Gast in den Genuss ihrer Federkernmatratze kommt, losen die anderen mit ihren Schlafgästen aus.' Und jetzt kommt's: Unmoralische Angebote werden vom Sender übrigens freudig toleriert. Ein Hauch von 'Big Brother' also. Aber wenn die Erfahrung nicht täuscht, voraussichtlich nicht annähernd so fad. Die Frage ist nur: Wann ist der Hunger an Kochsendungen endlich gestillt?© 2009 teleschau - der mediendienst
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