Short and Sweet
Short & Sweet: Sammy (Frontmann der Broilers)
Von Oliver Lippert 5. Jan 2010, 19:54

(c) Franz Thuese; Auf dem Bild: Broilers
Frontmann Sammy von der Band Broilers stand mir freundlicherweise für unser "Short & Sweet"-Special zur Verfügung. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen des informativen Interviews.
Wann klingelt unter der Woche Dein Wecker?
Ich sage von mir gerne Arbeitszeiten für den »amerikanischen Markt« zu haben. Die Wahrheit ist wohl, dass ich besser spät arbeiten kann. Diese Eulen vs. Lerchen-Geschichte ist bei mir recht eindeutig. Sprich, ich arbeite bis in den frühen Morgen / die späte Nacht und stehe dementsprechend natürlich auch später auf.
Was gehört für Dich zum Start in den Tag auf jeden Fall dazu?
Opener ist, noch Zuhause, eine Tasse Schwarzer Tee gegen die gestorbenen Füchse im Mund. Im Büro dann ein kleines Frühstück (Mettbrötchen auf die Hand) und eine Tasse Espresso.
Was gehört bei Dir sonst noch auf den Frühstückstisch?
Wenn es wirklich die Ruhe und Zeit zum Frühstücken gibt. Eier, Bacon, Milch, frische Brötchen, Kaffee… und bitte, so legen sie schon »gutenMorgenLoungeSound« auf. Ganz genau wie in der stark gehassten Werbung.
Was kannst Du unseren Lesern über eure DVD erzählen?
Die Leser und Leserinnen von Monsters and Critics können sich sicher sein mit der »Broilers - The Anti Archives« DVD etwas sehr persönliches von uns zu erwerben. Zwei DVDs mit über sechs Stunden Material. Viel »D.I.Y.« und Herzblut in den beiden Gigs und der Bandbio. Win-Win für alle eben. Näher dran ist nur auf dem Schoß.
Was gibt es in Zukunft von euch. Ist eine neue Platte in Arbeit und was kannst Du unseren Lesern darüber erzählen?
Wir haben just Proberaum und Büro aufgeräumt und für das was nun folgt fit gemacht. Wir freuen uns in den nächsten Monaten intensiv an den neuen Songs zu arbeiten. Das was bis jetzt an Songs und Ideen steht zaubert uns ein breites Grinsen ins Gesicht.
Deine Meinung zu Tattoos ist ... ? Fall Du welche hast: Was bedeuten die für Dich? (Wähle eines aus falls Du mehrere hast...)
Ich mag Tattoos. Schon relativ früh habe ich davon geträumt mal die Ärmchen voll zu machen. Und reich an Jahren habe ich mir den Traum nach und nach erfüllt. Meine Tattoos haben unterschiedliche Bedeutungen. Die Bildchen erinnern mich an schöne Momente, Dinge etc. in meinem Leben. Ich kann aber auch sehr gut damit Leben, dass es Tattoos gibt die einfach mal gar nichts bedeuten und dem Träger einfach nur gefallen. Wir sind hier ja nicht in einer Fernsehshow aus der amerikanischen Rentner Stadt.
An folgendem Ort möchte ich unbedingt noch hin und zwar weil...Böses Thema. Denn Fernweh geht mit mir Hand in Hand. Auch wenn ich mich da wo ich seit meiner Geburt bin sehr wohl fühle, gibt es doch noch verdammt viel zu entdecken. Hinter Ballermann und Co., samt den passenden Party Gepflogenheiten, wurde vor einiger Zeit ein Haken gemacht. Das brauch ich zumindest nicht mehr.
Wenn ich ein Piercing wäre würde ich an folgender Stelle und an folgender Person hängen ... ?
Wenn ich denn ein Piercing sein müsste, und ich möchte das wirklich nur sehr ungern, lege ich wert darauf gut verheilt zu sein und am liebsten nicht da wo Haut auf Haut liegt angebracht zu werden... Nein, Ich will kein Piercing sein, der Gedanke lässt mich erschaudern.
Euer übelstes Tourfahrzeug bisher?
Die Deutsche Bahn. In der Anfangszeit leider sehr häufig mangels Führerschein genutzt. Nicht wenige blaue Knie gehen auf unsere Rechnung.
Welche Songs gehören auf jeden Fall auf jedes Punkrock-Starter-Kit?
Dringend etwas von »The Clash«. Lass uns da ruhig mit dem Opener ihres besten Albums Anfangen: »London Calling«.
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