Gesundheit Nachrichten
Männerschreck Vasektomie
Von Sabine Stahl 24. Jan 2010, 10:37
Ein kleiner Eingriff mit großer Wirkung: Die Vasektomie, also die Sterilisation des Mannes, zählt zu den sichersten Verhütungsmethoden. Komplikationen sind selten und in der Regel ist der Eingriff weitgehend schmerzfrei. Doch die von vielen Frauen geschätzte Verhütungsmethode wird von Männern gefürchtet. Sie bangen um ihre Männlichkeit - zu unrecht.
Für die Vasektomie muss der Mann einen - im Gegensatz zur Sterilisation der Frau - kleinen, operativen Eingriff über sich ergehen lassen. Dieser wird vom Urologen ambulant durchgeführt und dauert rund eine halbe Stunde. Unter örtlicher Betäubung werden zwei kleine Schnitte rechts und links am Hodensack gemacht, um die Samenleiter zu durchtrennen. Manchmal wird auch ein Teil des Samenleiters entfernt. Die Enden werden verödet.
Auf den Hormonhaushalt und somit den Sexualtrieb hat die Vasektomie keinen Einfluss. Die Hoden produzieren weiterhin Testosteron, das über das Blut in den Körper gelangt. Auch das Ejakulat ändert sich kaum, weder im Aussehen, noch im Geschmack, Geruch oder in der Menge. Lediglich der Inhalt ist ein anderer, da die Samenflüssigkeit keine Samenfäden mehr enthält und somit eine Befruchtung der Frau verhindert wird.
Bis das Ejakulat tatsächlich spermienfrei ist, dauert es allerdings ein paar Wochen. Da in seltenen Fällen die Samenleiter wieder zusammenwachsen oder anlagebedingt mehr als zwei vorhanden sind, müssen nach dem Eingriff noch Kontrolluntersuchungen die gelungene Operation nachweisen. Erst wenn bei zwei Untersuchungen im Abstand von vier bis sechs Wochen keine Spermien mehr in der Samenflüssigkeit gefunden wurden, kann auf eine zusätzliche Verhütung verzichtet werden.
Eine weitere Sorge der Männer gilt den weiterhin produzierten Spermien. Da diese nicht mehr über den Samenleiter nach außen transportiert werden können, verbleiben sie im Körper. Dennoch muss Mann keinen Samenstau befürchten, denn die Spermien werden im Nebenhoden abgebaut.
Doch auch wenn die kleine Operation in der Regel ohne Komplikationen verläuft und selten schmerzhaft ist, bleibt - wie bei jedem Eingriff - ein Restrisiko. Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen Gefäßverletzungen, Blutungen oder Nachblutungen sowie eine Infektion der Wunde. Auch Nebenhodenentzündung und Hodenabszesse sind laut den Experten des Portals Vasektomiezentrum.de möglich, genauso wie die Bildung von knotenförmigen Bindegewebswucherungen durch den Austritt von Samenfäden in das umliegende Gewebe oder durch Fremdkörperreaktion auf das Nahtmaterial.
In jedem Fall sollte eine Vasektomie wohl überlegt sein. Zwar kann die Sterilisation rückgängig gemacht werden, doch dies ist aufwendig, kostenintensiv und nicht immer von Erfolg gekrönt. Laut des Berufsverbands der deutschen Urologen kann eine erneute Durchgängigkeit der Samenleiter in 80 bis 90 Prozent der Fälle erreicht werden. Aus diesem Grund sollte vor dem Eingriff die Familienplanung komplett abgeschlossen sein. Bei den Überlegungen sollten auch Änderungen der Lebensumstände, wie Scheidung, Todesfall der Kinder und erneute Heirat mit einbezogen werden. Gründe für eine Vasektomie können neben der beendeten Familienplanung auch gesundheitliche Probleme der Frau bei einer erneuten Schwangerschaft, Erbkrankheiten oder die wirtschaftliche Situation sein.
Die Kosten für eine Vasektomie werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen. Bei einem ambulanten Eingriff werden rund 350 bis 400 Euro fällig. Vor dem Eingriff sollten sich Paare bei einem Urologen oder bei Pro Familia persönlich beraten lassen. Sabine Stahl/mp
© 2010 Global Press
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harybo scheint ein unglücklicher Mann zu sein.
Ich habe mich vor ein paar Jahren einer Vasektomie unterzogen. Und ich kann nur sagen, dass alles bestens funktioniert!
glaube diese frauen täten besser daran es männer zu überlassen wie und was für gefühle und auswirkungen eine vasektomi bei männer hat.ich habe mir vor gut 30jahr diese op unterzogen, kann sie nur wärmsten jeden mann empfehlen, und zwahr bevor er kinder hat,da es heute so wie es scheint auch ohne männer geht und an allem negatieven doch nur männer die bösen sind, schaun wir mal wie weit diese femministen und emanzen onhne männer kommen,wie sich die gesellschaft reprodutziert, viel vergnügen ihr lesben.
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Mann-O-Mann25. Jan 2010, 02:44
Habe ebenfalls die Vasektomie vor 16 Jahren machen lassen, ohne Probleme, alles funktioniert bestens...und die Frauen schätzens!
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