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Moritzburg zeigt Kokoschka und die Antike

26. Mär 2010, 16:09

Oskar Kokoschka, Die Thermopylen, 1954 © DPA

Oskar Kokoschka, Die Thermopylen, 1954 © DPA

Halle - Werke von Oskar Kokoschka (1886-1980) zur Antike zeigt das Landeskunstmuseum Moritzburg in Halle. Zu sehen sind rund 80 Gemälde, Drucke, Zeichnungen und Skizzenbücher unter dem Titel «Oskar Kokoschkas Antike. Eine europäische Vision der Moderne».

Im Mittelpunkt steht das Hamburger Triptychon «Die Thermopylen» (1954) mit den dazugehörigen Skizzen, sagte die Direktorin der Stiftung Moritzburg, Katja Schneider. Kokoschka setzte sich in seinem Spätwerk intensiv mit der Kultur der griechischen Antike auseinander. Die Schau ist vom 27. März bis zum 20. Juni zu sehen.

Gemälde, Buntstiftzeichnungen sowie großformatige druckgrafische Zyklen belegen seine Faszination für diese Zeit. Zur Ausstellung gehört auch die großformatige Serie von Lithographien unter dem Titel «Bekenntnis zu Hellas» von 1962. «In dieser Zusammensetzung, wie wir sie gemacht haben, von der archäologischen und kunsthistorischen Seite, hat es eine Ausstellung zu Kokoschka noch nie gegeben», sagte Schneider.

Die Schau zum Thema Antike entstand in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Museum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, das aus seinem Bestand Exponate wie Gipsabdrucke beisteuerte. Die in Halle ausgestellten Werke Kokoschkas sind Leihgaben von der Universität Hamburg, Museen in Deutschland und aus Wien sowie von privaten Sammlern.

dpaq.de/kokoschka

© 2010 dpa - Deutsche Presse-Agentur

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