PlayStation 3 Kritiken
Game Kritik: NBA 2K11 (Sport)
Comeback der Nummer 23?
Von Artur Hoffmann 2. Nov 2010, 18:09
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Basketball-Legende Michael Jordan ziert das Cover von 'NBA 2K11'. © 2K Sports
Franz Beckenbauer hatte seinen Katsche Schwarzenbeck, Quarterbacks wie Tom Brady vertrauen auf ihre Linemen - und Michael Jordans Wasserträger war Scottie Pippen. Basketball-Fans, die diese goldene Zeit nicht erlebt haben, können in 'NBA 2K11' die Zeit zurückdrehen.
Als Michael Jordan am 16. April 2003 - nach einem nicht besonders erfolgreifen Intermezzo bei den Washington Wizards - seine Basketballschuhe Größe 48 endgültig an den Nagel hängte, spielten PS2- und Xbox-Gamer 'NBA Basketball 2K4'. Sieben Jahre später ist Michael Jordan wieder da. Keine Angst, der beste Spieler aller Zeiten versucht sich nicht an einem Comeback.
Er ziert lediglich das Cover von 'NBA 2K11', dem inzwischen zwölften Teil der Basketball-Simulation aus dem Hause 2K Sports.
Wie wichtig er den Machern dennoch ist, zeigt sich schon beim Start: Michael Jordan betritt den Platz - und der Spieler kann sofort in seine Rolle schlüpfen. Ohne 'His Airness', so einer seiner zahlreichen Spitznamen, zu nahe treten zu wollen: Die Einbindung von Jordan und seinen speziellen Herausforderungen, die man meistern muss, stehen im Schatten all der anderen Neuerungen und Verbesserungen.
Fans der Serie fällt schon nach den ersten Würfen auf, dass die Macher die Künstliche Intelligenz überarbeitet haben.
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Die computergesteuerten Kontrahenten kleben nun förmlich an den Gegenspielern, blocken, was das Zeug hält, und verteidigen den Korb hart an der Grenze zum Goaltending. Neulingen dürfte es zu Beginn ihrer Karriere schwer fallen, den Ball im Korb unterzubringen. Aber auch die Mitglieder des eigenen Teams bewegen sich deutlich besser, was erfahrenen Spielern wesentlich mehr Angriffsvarianten eröffnet. Insgesamt ist der Realismusgehalt eines gutes Stück höher als bei den Vorgängern
Doch gerade bei einer so rasend schnellen Sportart steht und fällt der Spielspaß mit der Steuerung. Und auch hier haben die Entwickler ganze Arbeit geleistet.
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Erstmals können sich die Profis zur Seite lehnen, um einen Block zu umspielen, sie können sich ducken und auf unterschiedliche Art und Weise dribbeln. Wer sich wirklich alle Feinheiten aneignen - und in Michael Jordans virtuelle Fußstapfen - treten will, muss eine Menge Zeit investieren. Es lohnt sich aber, da das Spielen einfach Spaß macht, was nicht zuletzt auch an der bombastischen Präsentation liegt, die die Atmosphäre in den Stadien bestens auf den Schirm zaubert.
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Einmal mehr überwältigend ist auch die Auswahl der angebotenen Spielmodi: Ob Saison, Karriere im Modus 'The Association', kurzweilige Slam Dunks und Dreier-Shootouts ('NBA Blacktop') oder Online-Partien gegen andere NBA-Fans - über mangelnde Abwechslung muss sich weder der PS3- noch der Xbox-360-Spieler beklagen.
© 2010 teleschau - der mediendienst_1.jpg)
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