Gamers Kritiken
Kinect Rush - A Disney Pixar Adventure
Der Pixar-Park öffnet seine Pforten
Von Sixten Lehmann 11. Mai 2012, 13:40

Fünf Pixarfilme liefern die Kulisse für 'Kinect Rush'. © Microsoft
Nach dem wenig glorreichen Abstecher ins virtuelle Disneyland werden die jüngsten Xbox-360-Spieler nun in den 'Kinect Rush'-Themenpark entführt. Dort dreht sich alles um die Pixar-Filme 'Oben', 'The Incredibles', 'Toy Story', 'Cars' und 'Ratatouille'. Ein kurzer, aber unterhaltsamer Ausflug ...
Das Wichtigste vorab: Die Erfassung sämtlicher Bewegungen durch die benötigte Kinect-Kamera funktioniert wesentlich besser als beim ähnlich konzipierten 'Disneyland Adventures'. Um mit einem kindlichen Comic-Abbild gemütlich durch den Park zu wandern, reicht es, mit den Armen zu schlenkern. Kleine Drehungen der Schulter ändern die Laufrichtung.

Allerdings fällt auch rasch auf: So groß wie der virtuelle Nachbau von Disneyland ist die Pixar-Welt nicht. Gerade einmal fünf überschaubare Gebiete gibt es. Jedes davon ist einem Film gewidmet und bietet drei Herausforderungen, die jedoch erst nach und nach freigeschaltet werden.
So wollen bei 'Cars' erwartungsgemäß ein paar Rennen ausgetragen werden, bei denen man seinen Flitzer mit ausgestreckten Armen und entsprechenden Lenkbewegungen durch die Kurven lotst, während am Streckenrand die Helden Lightning McQueen und Hook ihren Senf zum Geschehen abgeben. Als Helfer der 'Incredibles' dagegen geht's im Laufschritt über eine Insel.

Man springt über Abgründe, klettert an Lianen hoch, weicht Laserstrahlen aus - oder düst mit einer fliegenden Kreissäge durch enge Gänge.
So liebevoll die einzelnen Herausforderungen grafisch auch gestaltet wurden - unter anderem passen sich Aussehen und Outfit des virtuellen Helden der Farbgebung der eigenen Kleidung an -, so schnell wiederholt sich das eigentliche Spielgeschehen vor wechselnden Kulissen.
Das mag erwachsenen Spielern auf- und missfallen. Kinder haben an 'Kinect Rush' jedoch aufgrund der leichten Zugänglichkeit, der wenigen Frustmomente, der tollen Grafik und der vielen Pixar-Promis einen Heidenspaß.







