Musik Kritiken


CD Kritik: Here and Now von Nickelback

Von Karsten Kloß 14. Jun 2012, 18:31

Mit dem Album „Here and Now" veröffentlichen die Kanadischen Rocker von Nickelback nun schon ihr siebtes Studioalbum. Nachdem die ersten beiden Alben „Curb" und „The State" noch nicht die gewünschte Aufmerksamkeit erhalten haben, ist der Band mit dem dritten Album „Silver Side Up" und der darauf enthaltenen Hit-Single „How You Remind Me" der große Durchbruch gelungen. Nun, zehn Jahre später dürfen Chad Kroeger (Gesang und Gitarre), Mike Kroeger (Bass), Ryan Peake (Gitarre) und Daniel Adair (Drums) immer noch das machen, was ihnen im Blut liegt, nämlich rocken.

Mit „This Means War" geht es schon recht heftig los und auch mit Klängen, die man von Nickelback eigentlich gar nicht so erwartet, da es viel rockiger ist als die Songs die man aus dem Radio kennt. Der nächste Song „Bottoms up" ist eine der beiden Singleauskopplungen, die ein wenig langsamer als der Opener des Albums ist, aber ein hervorragendes Solo aufzuweisen hat. Dem folgt auch gleich die zweite Singleauskopplung „When We Stand Together", die einem durch den „Hey hey hey" Refrain sofort ins Ohr geht. „Midnight Queen" schlägt danach wieder eine völlig andere Richtung ein. Ein dröhnender Bass und Kroegers schneller Gesang sorgen dafür, dass man seinen Kopf im Takt des Schlagzeugs mitbewegen möchte. Doch auch „Gotta Get Me Some" muss sich nicht verstecken, da hier schon das recht cool gespielte Gitarrenintro Spaß macht. „Lullaby" ist die dritte Singleauskopplung des Albums und glänzt durch eine unglaublich gute Atmosphäre, so dass man wirklich Spaß hat dem Song zu lauschen. Mit „Kiss it Goodbye" wird nach der etwas ruhigeren Nummer wieder fett gerockt und mit abgestoppten Gitarren gespielt, nur um dann mit „Trying not to Love Me" wieder etwas von der Härte herauszunehmen und die nächste Rockballade anzustimmen. Der zehnte Song des Albums „Holding on to Heaven" ist auch wieder etwas ruhiger und reiht sich gut zum Vorgänger ein. „Everything I wanna Do" ist dann wieder härter gespielt und kann erneut einen krachenden Basslauf aufweisen, der den Gesang in der Strophe untermauert. Der letzte Song des Albums „Don’t let it End" ist ein recht fröhlicher Song, der eigentlich ein trauriges Thema hat, aber trotzdem Spaß macht zu hören.

Mit „Here and Now" haben die Jungs von Nickelback ein solides Rockalbum geschaffen, bei dem die Mischung zwischen krachenden Rocksongs und langsamen Rockballaden gut gefunden wurde. Nach „This Means War" hatte ich eigentlich die Hoffnung, dass der Rest des Albums auch so sein wird. Leider sind die Kroeger Brüder dann wieder in alte Muster verfallen und haben sich wieder mehr auf massentaugliche Musik geeinigt. Nichts desto trotz macht es Spaß dem neuen Nickelback Album zu lauschen und man wird beim Kauf des Albums definitiv nicht enttäuscht.

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Nickelback: Here And Now

CD Information

Künstler: Nickelback
Genre: Rock/Pop
Erscheinungsdatum: --
Label: Roadrunner
Laufzeit: 39:48
Bewertung: überzeugend

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