Literatur Kritiken
Buch Kritik: Der Monstrumologe von Rick Yancey
Von Oliver 17. Jun 2012, 00:14

Der Monstrumologe ...mehr
1888: Der Junge Will Henry ist ein Waisenkind und arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Warthrop. Der gute Doktor hat sich auf ein ganz besonderes Gebiet spezialisiert: Er ist Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und macht notfalls Jagd auf sie.
Eines Abends kommt ein Grabräuber zu Will und dem Doktor ins Labor. Er hat einen schrecklichen Fund gemacht: eine Leiche, in die sich ein zahnbewehrtes Monster verbissen hat. Der Doktor weiß, diese Monsterart ist äußerst gefährlich, da sie Menschen tötet und sich rasend schnell vermehrt. Und die einzigen, die nun zwischen diesen Bestien und den Menschen stehen, sind der Doktor und der kleine Will.
Entsprechend des Zeitalters in dem die Geschichte spielt, ist auch die Sprache gehalten. Und aus meiner Sicht im negativen Sinne zu verstehen. Das mag dem Buch vielleicht die nötige Echtheit verleihen, behindert aber meinen Lesefluss ungemein.
Ich habe, wenn auch ungern, meine eigene Regel gebrochen weil ich die Story eigentlich ganz gut finde. Die Regel besagt: Fesselt dich ein Buch nach rund 50 Seiten nicht, dann taugt es nichts. Bisher lag ich damit auch immer richtig. Ausnahmen mache ich, wie in diesem Fall, wenn eine interessante Idee vorliegt und / oder ich noch zwischen positiv und negativ hänge. Mich also nicht entscheiden kann.
Beides war hier der Fall. Leider ist das wieder eine gute Idee, deren Potential nicht ausgenutzt und durch Echtheit am Lesen hindert. Mich zumindest. Schade.
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