Literatur Kritiken
Buch Kritik: Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch
Von Oliver 28. Jun 2012, 13:02

Peter Grant ist frischgebackener Police-Constable, als man ihm einen unerwarteten Karrierevorschlag macht: Er soll Zauberlehrling werden, der erste in England seit fünfzig Jahren. Jetzt muss er sich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegötting aushandeln, Leichen in Convent Garden ausgraben... Alles ziemlich anstrengend. Und der Papierkram!
Ben Aaronovitch war mir bis dato unbekannt, dies änderte sich mit Erhalt von "Die Flüsse von London". Der erste von mehreren Teilen um Peter Grant - der dritte Teil erscheint in Kürze in englischer Sprache. Die Storyline finde ich klasse, keine Weltneuheit aber dennoch gut leider bin ich nicht dahinter gekommen ob die Übersetzung ins Deutsche oder schon das Original derartig langatmig ist. Dafür fehlt mir die direkte Vergleichsmöglichkeit.
Sei es drum. Das Buch besitzt zumindest genug "Drive" um mich voran zu treiben und Neugierde zu wecken wie es weitergeht und das Werk nicht schon nach rund ein Viertel des Inhalts aufzugeben. Dies ist meine übliche Regel und Vorgehensweise. Und, dies hört sich schlimmer an als es tatsächlich ist. Wie gesagt, die Storyline, die Charakter und die Beschreibung sind richtig gut und ausführlich genug um sich alles vorstellen zu können. Mich persönlich hindert irgendwas an einen gescheiten durchgängig gleichstarken Lesefluss.
Dennoch: Empfehlung dieses Buch einmal anzulesen ist auf jeden Fall eine gute Idee.
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