Literatur Kritiken
Buch Kritik: Die Nacht von Guillermo del Torro und Chuck Hogan
Von Karsten Kloß 12. Jul 2012, 20:14

Der Meister der Vampire hat es endlich geschafft die Menschheit zu unterdrücken und die restlichen Menschen als Nahrungsquelle zu nutzen. Ephraim, Nora, Vasily und Gus sind die letzten Menschen, die sich in New York gegen die Übermacht der Vampire zur Wehr setzen. Mit der Unterstützung des Halbvampirs Quinlan versuchen die Widerstandskämpfer das Occido Lumen zu entschlüsseln, welches einen Hinweis darauf gibt, wo die Geburtsstätte des Meisters liegt. Erschwerend kommt für die Freiheitskämpfer hinzu, dass der Meister den Sohn von Ephraim Goodweather als Geisel in der Hand hält. Eine Mission, die nicht so leicht zu bewerkstelligen ist, vor allem, da Lebensmittel und Silber knapp werden und der Meister auch nur mit einer Atombombe zu vernichten ist.
Der dritte Teil aus der Romantrilogie von Regisseur Guillermo del Torro, welches er erneut in Zusammenarbeit mit Chuck Hogan verfasst hat, bringt die Geschichte um die Seuche auf der Welt zu Ende. Die Menschen der Welt sind unterdrückt und werden als Blutreserven benutzt. Den letzten Freiheitskampf der Menschen beschreiben del Torro und Hogan hier im letzten Band, wobei sie das Hauptaugenmerk erneut auf die vier Protagonisten Ephraim, Nora, Vasily und Gus legen. Doch auch Zack, Ephraims Sohn, kommt nicht zu kurz und man erkennt eine drastische Veränderung im Verhalten des Sohnes. Im Ganzen ist dieser Roman viel düsterer als die Vorgänger, was vor allem daran liegt, dass die Welt unter einer Schicht von radioaktiven Wolken liegt.
Del Torro und Hogan bringen ihre Geschichte mit einem Knall zum Ende. Der Kampf gegen die Strigoi geht in die letzte Runde. Leider hat das Autorenteam es nicht geschafft mich von vorne bis hinten an das Buch zu fesseln, weshalb es auch einige Zeit gedauert hat, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe. Eigentlich ist es aber recht kurzweilig geschrieben und man hätte die Geschichte noch weiter ausbreiten können. Mit dem Ende der Trilogie bin ich persönlich einigermaßen zufrieden, einziges Manko ist aber für mich, dass dieses Ende recht plötzlich kam.
Eine kleine Anmerkung noch zum Schluss. Da die Romanreihe so erfolgreich war, hat sich der Comicverlag Dark Horse der Geschichte angenommen und veröffentlicht die Abenteuer von Eph, Nora und auch Abraham Sertakian nun in einer fortlaufenden monatlichen Serie.
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