Literatur Kritiken
Buch Kritik: Finsteres Verlangen: Ein Anita Blake Roman von Laurell K. Hamilton
Von Karsten Kloß 29. Jul 2012, 15:48

Ein Anita Blake RomanErscheinungsjahr: 2012Aufl.Übersetzung: Koonen, AngelaAbmessungen: 186 mm x 125 mmVon Hamilton, Laurell K. / Übersetzt v. Koonen, Angela ...mehr
Vampirhenkerin Anita Blake hat nicht nur ein Problem in ihrem Leben. Durch ihre Zugehörigkeit zu Jean-Claude, dem Meistervampir der Stadt New Orleans hat sie zwangsläufig immer einen ganzen Haufen davon. Diesmal ist es Musette, eine Abgesandte von Belle Morte, die zwar angekündigt war, aber zu früh in die Stadt gekommen ist und damit gegen die Regeln der Vampire verstoßen hat. Leider meldet sich auch ständig Anitas Ardeur, ein sexuelles Verlangen ähnlich dem Blutdurst eines Vampirs, welches sie mindestens zweimal am Tag befriedigen muss. Auch die Tatsache, dass Musette Jean-Claudes Stellvertreter Asher als Gastgeschenk beansprucht steigert Anitas Laune nicht gerade besonders. Zu allem Überfluss kommt noch ein äußerst brutaler und schrecklicher Mordfall hinzu, bei dem die Opfer bei lebendigem Leibe verspeist wurden. Alles in allem ein ganz normaler im Leben von Anita Blake... Nachdem Anita erkannt hat, wie mächtig sie wirklich ist und welche Nebenwirkungen die Zugehörigkeit zu Jean-Claude und dem Anführer des Werwolfrudels Richard noch mit sich bringt, muss Anita nun eine weitere schwere Aufgabe meistern. Musette, die Abgesandte von Jean-Claudes und Ashers Schöpferin Belle Morte, kommt in die Stadt um Verhandlungen über den Anspruch von Jean-Claude zu führen. Autorin Laurell K. Hamilton öffnet dadurch ein weiteres Kapitel in der dunklen Saga um ihre Vampirjägerin, die schon lange nicht mehr auf der Jagd nach Vampiren ist. Da sie die Nimir Ra, also die Anführerin des Werleopardenrudels ist und mit dem Meistervampir der Stadt sowie auch mit Micah, dem Nimir Raj des Werleopardenrudels, das Bett teilt, haben sich ihre Präferenzen ein wenig geändert. Es gibt nicht mehr nur schwarz und weiß, sondern auch viele Grautöne dazwischen, die sie nun in kleinen Schritten am eigenen Leib erfährt. Der neue Band knüpft inhaltlich ziemlich nah an die Bände „Jägerin des Zwielichts" und „Nacht der Schatten" an und beschreibt wie Anita ihr Leben wieder versucht in den Griff zu bekommen. Leider gelingt dieses nicht immer ganz so gut, wie sie es vorhat. Ich persönlich finde, dass die Bände um die Vampirhenkerin von mal zu mal ein wenig von ihrer vorherigen Stärke verlieren, da es fast nur noch um Sex und die Etikette der Vampire bzw. Werwölfe, Werleoparden usw. geht. Zu Beginn der ganzen Reihe war die Serie eher wie eine Buffy für Erwachsene angelegt. Leider geht dieses von Band zu Band immer mehr verloren. Es gab in diesem Band wenigstens wieder einen Kriminalfall für Anita zu lösen. Leider war dieser so kurz in die Handlung eingebettet, dass man das Gefühl hatte, die Autorin musste diesen zum Ende ihrer Haupthandlung noch schnell zu Ende bringen. Einen Vorteil hat dieser Band aber wieder, denn die Geschichte wird nicht mehr, wie bei den Vorgängern in zwei Bände aufgeteilt. Die komplette Geschichte „Cerulean Sins" befindet sich, wie im amerikanischen Original in einem Band.
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Mehr über Laurell K. Hamilton
"Laurell K. Hamilton" (* 19. Februar 1963 in Heber Springs, Arkansas) ist eine US-amerikanische Autorin von erotischen Fantasy- und Horrorromanen. ....mehr- Buch Kritik: Nacht der Schatten: Ein Anita Blake Roman von Laurell K. Hamilton
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