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Hörspiel Kritik: Jack Slaughter – Folge 17: Gedankenspione

Von Karsten Kloß 7. Sep 2012, 00:00

Jack Slaughter und sein Freund Tony Bishop sind wieder auf Dämonenjagd. Nachdem Jack seine Seele an den Teufel verkauft hat um seine Eltern und Tony vor dem Tod zu retten, läuft sein Leben nicht mehr so ganz in den üblichen geregelten Bahnen. Zu seinem Glück sind seine Eltern aus russischer Gefangenschaft wieder nach Jacksonville zurückgekehrt um ihn und seine Freunde im Kampf gegen das Böse zu unterstützen. Diese sind Gedankenspione und können mit Hilfe einer bestimmten LSD Mischung die Gedanken ihrer Gegenüber lesen und verändern. Dieses Talent soll Tony bei seiner neuen Freundin der Politesse Rose helfen. Nach einem One Night Stand ist diese nun der Überzeugung, dass Tony sie heiraten will und verfolgt ihn daher auf Schritt und tritt. Was zu dieser Misere noch dazukommt ist die Tatsache, dass ein russischer Schläferagent Jack umbringen soll um so die ganze Slaughter Linie auszulöschen. Könnte Tonys Freundin Rose dies Agentin sein? Die Anzeichen dafür sind auf jeden Fall vorhanden...

Nachdem die Fortsetzung der Hörspielserie ja erst auf der Kippe stand, konnte Lars Peter Lueg mit dem Label Folgenreich der Universal Group noch eine Verlängerung der Serie für mindestens vier Folgen vereinbaren. Dieses ist auch gut so, wie vorliegende Episode gezeigt hat, denn Jack und seine Freunde sind mit ihrem Kampf gegen Professor Doom noch nicht am Ende und haben sogar noch Verstärkung für die eigenen Reihen in Gestalt von Jacks Eltern bekommen. Doch auch Professor Doom ist nicht untätig und versucht mit seinem Assistenten Basil Creeper, seinem Lieblingsdelphin Flopper und dem Herrscher des Bösen Luci Lucifer Jack Slaughter, die Tochter des Lichts, zu stoppen, koste es was es wolle. Die Schurken haben im Moment den Vorteil noch auf ihrer Seite, denn noch befindet sich Jacks Seele in der Hand von Luzifer. Doch wie Lange wird dieser Vorteil noch anhalten, da Jack schon plant, wie er seine Seele zurückgewinnen kann.

Eine ganze Weile musste man auf die Fortsetzung der Horror-Hörspiel-Sitcom von Lars-Peter Lueg warten, was nach dem Cliffhanger der letzten Episode nicht gerade angenehm war. Nun ist Jack Slaughter aber wieder da und Lueg konnte erneut die altbekannten Sprecher engagieren. Till Hagen als Erzähler, Simon Jäger als Jack Slaughter, Klaus Dieter Klebsch als Professor Doom, Arianne Borbach als Dr. Kim Novak und David Nathan als Tony Bishop. Verstärkung haben sie noch erhalten durch Engelbert von Nordhausen als John Slaughter, Katharina Lopinski als Barbara Slaughter und Marie Bierstedt als Rose Parker. Durch geschickte Wendungen in der Erzählung, gepaart mit etlichen Comedy Situationen schaffen die Macher es erneut dieses Hörspiel zu einem Erfolg zu machen. Auch wenn dies nun schon die siebzehnte Folge der Serie ist, werde ich persönlich es nicht Leid, den Abenteuern von Waffennarr und Tochter des Lichts Jack Slaughter, seinem besten Freund Tony Bishop, Bikini Model und Parapsychologin Kim Novak und dem Kaffeenarr Professor Doom zu lauschen. Man kann nur hoffen, dass die Serie weiterhin auf diesem Niveau produziert wird und dadurch noch eine lange Lebenszeit hat.

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Jack Slaughter-Tochter des Lichts: 17: Gedankenspione

CD Information

Künstler: Jack Slaughter-Tochter des Lichts
Erscheinungsdatum: 2012-09-07
Label: Folgenreich (Universal)
Laufzeit: min

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