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Hörspiel Kritik: Gruselkabinett Folge 66- 67: Der Schatten über Insmouth

Von Karsten Kloß 14. Nov 2012, 22:38

Der junge Robert Olmstead ist auf einer Reise durch die Vereinigten Staaten um sich sein Heimatland ein wenig genauer anzuschauen und unterschiedliche Studien der jeweiligen Gegenden vorzunehmen. Bei dieser Reihe kommt er auch in die Nähe von Salem und Insmouth. Von letzterem Ort hat er vorher noch nie etwas gehört und ist deshalb begierig dorthin zu reisen, auch wenn ihm von allen Seiten davon abgeraten wird. Kurze Zeit später sitzt Robert auch schon in einem Bus, der direkt nach Insmouth fährt. Nachdem er sich einige Zeit in der Stadt aufgehalten und sich die Gegend angeschaut hat, möchte er nun weiter nach Salem. Leider fährt kein Bus mehr, so dass er gezwungen ist, die Nacht im Insmouth zu verbringen. Dort interviewt er den alten Zadok Allen und erfährt dabei schreckliches über die Einwohner von Insmouth, die scheinbar alle von einem Volk im Meer abstammen. Da dieses Geheimnis nicht an die Außenwelt geraten darf, wird Robert nun gejagt, damit er den Göttern im Meer geopfert werden kann. Ein Wettlauf um Leben und Tod beginnt.

Mit der Doppelfolge 66 und 67 veröffentlichen Marc Gruppe und sein Team eine weitere Geschichte aus der Feder des Horrormeisters H:P: Lovecraft in ihrer erfolgreichen Hörspielserie Gruselkabinett. Diesmal entführen uns die Macher in die mysteriöse Stadt Insmouth. Die Bewohner dieser Stadt meiden schon seit Jahren den Kontakt zur Außenwelt und scheinen über die Jahre auch von ihrem Aussehen her immer weiter zu degenerieren. Da der junge Reisende Robert Olmstead noch nie von dieser Stadt gehört hat, macht er sich auf die Reise dorthin. Einmal dort angekommen ist es schwierig für ihn die Stadt wieder zu verlassen, denn Fremde sind hier ganz und gar nicht erwünscht.

Den Regisseuren Marc Gruppe und Stephan Bosenius ist mit diesem Zweiteiler wieder ein Meisterwerk gelungen. Von der Produktion her hat sich das Team wieder alle Mühe gegeben und es gelingt ihnen durch die Vorausblicke, die Rückblicke und die sehr gut eingesetzten Soundeffekte und Melodien, den Spannungsbogen der Folge konstant recht hoch zu halten. Die Auswahl der Sprecher ist einer Meinung nach sehr gut gelungen, da man regelrecht mit dem Protagonisten mitfiebern kann. Dieser wird gesprochen von Louis Friedemann Thiele. Doch auch der zweite Protagonist des Hörspiels Zadok Allen ist hervorragend besetzt. Dieser wird gesprochen von Peter Weis, der mit fortschreitender Zeit auch immer betrunkener wird. Jedem Lovecraft Fan ist dieses Hörspiel nur wärmstens ans Herz zu legen, da man durch die Produktion den Horror in einer ganz neuen Ebene verspüren kann. Gänsehaut und Abscheu ist garantiert.

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Gruselkabinett - Folge 66 und 67: Der Schatten über Innsmouth.

Buch Information

Autor: H. P. Lovecraft
Erscheinungsdatum: 2012-11-14
Format: Audiobook
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Audio)
Unverbindliche Preisempfehlung: EUR 17,99

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