Musik Kritiken


CD Kritik: American Soul von Mick Hucknall

Von Oliver 18. Nov 2012, 04:17

Oh. Ohhhhh. Ohhhhhhhhhhhhhhhhh. Welch Graus. Simply Red mag ich schon nicht und von der ersten Platte habe ich die schlechten Kritiken noch als Echo im Gehörgang. Also, ehrlich. Wieso ich?

Fakt ist: Ich mag die Stimme nicht. Hier sind Neuinterpretationen am Werk, hm, auf dem Werk. Äh, Longplayer. Nach Arbeit klingt das nicht. Arbeit impliziert eine Art hingebungsvolle Tätigkeit, die man nicht nur des Geldes wegen macht, sondern – ach, nee, die Zeiten waren einmal. Heute passiert dies eher des Geldes wegen. Früher – wenn man wenigstens einige der Originalen kennt – klang es ganz anders. Und das ist in Ordnung. Es ist auch okay, dass Mick Hucknall sich daran versucht. Aber der Versuch miss(k)lingt leider doch viel zu sehr, als dass dieser mir irgendwie munden könnte oder besser gesagt meinem Gehör.

Musiker – so dachte ich immer – impliziert auch eine gewisse Wertschätzung gegenüber den Einflüssen. Die ist laut Hucknalls Aussage auch vorhanden. Ich frage mich allerdings, wie es kommt, dass die hier nicht zu hören ist. Weggeschliffen beim Endmix? Von Anfang an nicht vorhanden gewesen? Ich mag da nicht spekulieren aber das plätschert mir alles zu sehr dahin und klingt emotionlos gespielt, dass ich nur hoffen kann, dass jeder sich die Originalen anhört und ein besseres Bild von Musik bekommt.

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Mick Hucknall: American Soul

Artikel Information

Künstler: Mick Hucknall
Erscheinungsdatum: 2012-10-26
Label: Warner Music International (Warner)
Laufzeit: min

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