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Buch Kritik: Jake Djones und die Hüter der Zeit von Damian Dibben

Von Karsten Kloß 18. Nov 2012, 15:44

Eigentlich ist Jake Djones ein typisch englischer Junge. Er wächst in London bei seinen Eltern auf, die ein kleines Sanitärgeschäft haben und geht in der Nähe von Greenwich zur Schule. Dieses ändert sich aber schlagartig als er eines Nachmittags von zwei Männern in ein Auto geladen wird, die behaupten, dass seine Eltern entführt worden sind und er sie schleunigst begleiten müsse, da er und seine Tante Rose in London nicht mehr sicher sind. Nach einigem hin und her stellt sich heraus, dass diese beiden Männer Angehörige einer geheimen Organisation sind, die es sich zur Aufgabe gemacht hat die menschliche Geschichte zu schützen. Zu dieser Organisation gehören auch Jakes Tante und Eltern. Seine Eltern sind von einer Mission im 16. Jahrhundert nicht zurückgekommen, was für die Zeitwächter einen Bruch in ihrer Sicherheit darstellt. Kurzerhand wird Jake in die Geheimnisse der Zeitwächter und ihrem Erzfeind Prinz Xander Zeldt eingeweiht. Mit diesem Wissen wird Jake zusammen mit der schönen Topaz, ihrem Bruder Nathan, dem schlauen Charlie und dessen Papagei Mr. Drake auf seine erste Mission geschickt, um Jakes Eltern aus den Wirren der Geschichtsschreibung zu retten.

Autor Damian Dibben öffnet mit dem ersten Band seiner Reihe um den jugendlichen „Jake Djones" ein Kapitel zu einer wirklich phantastischen Geschichte. Eigentlich ist Jake nur ein gewöhnlicher britischer Junge, der durch einen Zufall und durch ein bestimmtes Muster in seinen Augen zu einem Zeitwächter wird. Dieses bedeutet, dass Jake die Aufgabe hat, finstere Mächte daran zu hindern den Lauf der Menschheitsgeschichte zu verändern, indem er mit einem Team von Zeitwächtern in das jeweilige Jahr der Vergangenheit zurückreist. Diese finsteren Mächte werden repräsentiert von Prinz Zeldt und seiner Gefolgschaft, die alles daran setzen die Menschheitsgeschichte nach ihrem Bilde zu verändern. Im ersten Band der Reihe wird Jake zuerst in das Wissen der Zeitwächter eingeweiht und muss dann ins Venedig des 16. Jahrhunderts, um dort seine Eltern zu suchen. Diese sind von einer Mission nicht zurückgekehrt und gelten als verschollen. Doch die Geschichte spielt nicht nur in Venedig, sondern zieht sich mit mehreren Zwischenstopps hinauf bis hoch zur Nordsee, denn nachdem die Gruppe Prinz Zeldt einmal gefunden hat, nehmen die Geschehnisse rasant ihren Lauf und scheinen nicht mehr aufhaltbar zu sein. Zum spannenden Showdown kommt es dann auf dem im Bau befindlichen Kölner Dom.

Mir persönlich hat der erste Band von Damian Dibbens Reihe um die Zeitwächter sehr gut gefallen. Es handelt sich dabei zwar eher um ein Jugendbuch, doch auch diese wissen ja bekanntlich zu unterhalten. „Jake Djones und die Hüter der Zeit" hat eigentlich alles, was man für eine gute Fantasy- / Abenteuergeschichte benötigt. Strahlende Helden, eine anbahnende Romanze, bissige Kommentare der verschiedenen Figuren, die zu einer bestimmten Situationskomik führen, eine gut durchdachte Geschichte und vor allen Dingen fiese Bösewichte, die den Helden das Leben so schwer wie möglich machen. In England ist schon der zweite Band der Reihe erschienen und vermutlich werden auch wir in Deutschland nicht mehr lange auf die Fortsetzung von Jake Djones Abenteuer warten müssen, denn die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende erzählt.

Wer noch mehr über die Welt um Jake Djones erfahren möchte, der hat auf der ofiziellen Seite www.jake-djones.de die Gelegenheit dazu.

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Jake Djones und die Hüter der Zeit: Roman

Buch Information

Autor: Damian Dibben
Erscheinungsdatum: 2012-11-18
Verlag: Penhaligon Verlag
Unverbindliche Preisempfehlung: EUR 16,99

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