Musik Kritiken
CD Kritik: Geteiltes Leid 3 von Moses Pelham
Von Oliver 21. Nov 2012, 13:20

Moses Pelham vom ehemaligen Rödelheim Hartreim Projekt (kurz RHP) ist schon seit einigen Jahren auf Solopfaden unterwegs, doch seit dem Debütalbum von RHP habe nichts mehr mit bekommen. Die Gründe sind vielfältig. Ich war dennoch gespannt was mich auf dem Longplayer namens „Geteiltes Leid 3“ erwarten würde.
Die ersten beiden Tracks („Ich lass' Dich nicht zurück“ und „Höha“) überzeugen mich noch nicht, dies ändert sich allerdings mit „Wenn der Schmerz nachlässt“ und „Für die Ewigkeit“. Erstgenannter Song berührt, wie auch die ersten beiden Tracks, etwas in einem und auch die markante Gaststimme sind eine feine Sache. Letztgenannter Tracks nutzt ein Sample der Onkelz und verstärkt das entstandene Gefühl durch Moses Lyrics.
Insgesamt ist „Geteiltes Leid 3“ ziemlich durchwachsen – im positiven Sinn – und macht einen Spagat zwischen den zwei Haupt-Genres Soul und Hip Hop. Bisweilen klingt es ein wenig pathetisch aber dennoch ist es „Gejammer“ auf höheren Niveau als ich bisher aus der deutschsprachigen Ecke gehört habe. Auch die Rap-Momente sind gut, die Rock- und auch alle anderen Elemente stehen dem neuen Longplayer von Moses Pelham gut.
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