Musik Kritiken


CD Kritik: Fimbulwinter von Incursed

Von Andre Friebel 17. Dez 2012, 06:28

Incursed ist eine Band aus Spanien, die nach 2maligem Bandwechsel zwischen 2007 bis 2011 nun ihr erstes Studio Album „Fimbulwinter“ auf den Markt bringt. Wobei man nicht sagen kann, daß es das Einzige an Musik ist, was die Spanier in den Jahren gemacht haben. Denn 2009 brachten sie eine EP „Time to unsheathe rusty swords“ 'raus und 2010 eine LP „Morituri“.

Fimbulwinter erschien am 5. November 2012 und hat von „Endless, Restless, Relentess (Song 1)“ über „Homeland (Song 6)“ bis hin zu „Erik the Deaf (song 11)“ wie man sieht 11 Songs. Dieses wurde ohne Plattenfirma produziert. Da fragt man sich doch, wie sich die Band das finanziert  hat, denn ein Album zu produzieren, in Eigenregie, ist nun auch nicht billig.

Was man aber sagen kann, wenn man sich das Album anhört, daß die Auswahl an Melodie, mit einer Mischung aus typischem Metal eine interessante Kombination ergibt. Auch wenn die Songs ziemlich kurz sind. Das ganze Album haben Incursed allerdings nicht allein bewältigt. Als Bonus haben sie sich noch Gastmusiker dazu genommen. Worunter Enrique Colinet ist, der seine Stimme bei Homeland dazusteuert, Akerbeltz, die in Northern Winds mit der Violine dem Song beisteuern und Edu von Sonido 103, der an den Drums mitwirkte.

Zum Cover kann man nicht sehr viel sagen, denn es ist nur Meer, das auf eine Felsenlandschaft im Hintergrund prallt. So ist „(Song 1) Endless, Restless, Relentess“ ein kurzes Intro, nur mit Melodie. Bevor es dann in „Svolder Battle (Song 2) dann richtig los geht. Mit Melodie, dem Schlagzeug und den Gesang eine gute Mischung, was dem Song eine besondere Note einhaucht. Hingegen ist im „(Song 6) Feisty Blood“ wiederum nur instrumental. Bei „(Song 6) Homeland“ ist dann wieder mehr Gesang von dem Backgroundsänger Jon Kaldo zu hören. Besonders auffallend ist „finnish polka (Song 9), dieser Song ist auch typisch finnisch und auch dieser ist ohne Gesang.

Bei dem letzten Song „Erik the Deaf“, der zu Beginn ein normaler Song zu sein scheint, bemerkt man dann schnell, daß es einem bekannt vorkommt, denn die Melodie  kennt man aus dem Film „Stalag 17“, dann kommt etliche Sekunden Pause, bevor dann plötzlich ein Hiddentrack gespielt wird, der stark an den Sound von den ersten Mariospielen auf Nintendo 64 erinnert. Was eigentlich nicht zum Album paßt, aber ich finde es ziemlich witzig.

Zusammengenommen kann man sagen, daß dieses Album sehr frisch wirkt und Stimmung macht! Sowas bekomme ich nicht alle Tage auf den Schreibtisch. Vorallem die Mischung macht es hier aus! Jeder, der Folk in seiner Art mag und der auch offen ist für Pagan, liegt hier sehr richtig! Ein Muß, auch wenn das Ende des Albums sehr merkwürdig ist.

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