Literatur Kritiken


Buch Kritik: Brut des Teufels von Stephen Leather

Von Karsten Kloß 19. Dez 2012, 20:48

Nachdem Privatdetektiv Jack Nightingale seine Seele vor der Dämonin Prosperina retten konnte ist seine Familie aber immer noch nicht frei. Sein Vater hat nämlich nicht nur seine Seele an einen Dämon verkauft, sondern auch noch die Seele seiner Schwester. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass Nightingale nicht weiß, wer seine Schwester ist, denn ebenso wie er, ist seine Schwester kurz nach der Geburt an Pflegeeltern gegeben worden. Auf seiner Suche nach ihr, muss Nightingale sich erneut mit unerklärlichen Todesfällen herumschlagen, die meistens kurz vor seinem Auftauchen an den Tatorten stattgefunden haben. Nightingale gerät natürlich sofort unter Verdacht und muss sich nun auch noch vor der Polizei rechtfertigen. Zusammen mit seiner Assistentin Jenny hat Nightingale erneut bis zu einem 33. Geburtstag Zeit eine weitere Seele zu retten, doch ist diese Seele es wert gerettet zu werden. Nightingales Schwester stellt sich als verurteilte Kindermörderin heraus, die mehr als fünf Kinder auf bestialische Art und Weise umgebracht hat.

Die Fortsetzung von „Höllennacht" setzt kurz nach den Ereignissen aus diesem Roman ein. Zum Ende des Buches kriegen Jack und Jenny über das Ouija Bord noch eine Nachricht ihres verstorbenen Freundes, dass die Seele von Jacks Schwester auch gerettet werden muss. Jack macht sich natürlich sofort auf die Suche und versucht alles über den Verbleib seiner Schwester zu erfahren. Natürlich läuft auch dieses Unternehmen nicht so einfach wie erwartet, denn Nightingale befindet sich sofort wieder in einem Sumpf aus Leichen und einem Heer von Dämonen. Ihm zur Seite stehen nur seine Assistentin Jenny und ein Dämonologe aus den USA, der schon früher okkulte Bücher von Nightingale gekauft hat.

In „Brut des Teufels" spinnt Autor Stephen Leather seine Geschichte um den Privatdetektiv Jack Nightingale weiter. Nachdem der erste Band ein wenig überraschend geendet hatte, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Fortsetzung erscheinen müsste. Leather führt seinen Leser erneut in eine Welt, die zwischen einem Thriller und einem Horrorroman hin und her wechselt. Leather erzählt die Geschichte spannend weiter und man ist als Leser sofort in den Ereignissen gefangen. Der Band beginnt mit einem Knall, baut zur Mitte hin eine noch größere Überraschung auf und endet am Ende erneut mit einem Cliffhanger, der auf den nächsten Band überleiten soll. Man darf gespannt sein, wie Leather seine Geschichte um den Privatdetektiv Jack Nightingale zu Ende bringen wird.

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Brut des Teufels: Thriller

Buch Information

Autor: Stephen Leather
Erscheinungsdatum: 2012-10-16
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Unverbindliche Preisempfehlung: EUR 9,99

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