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Umrüstung auf Autogas

Von Oliver 7. Jan 2013, 23:18

Wenn die Entscheidung für eine Umrüstung auf Autogas gefallen ist, geht es an die Wahl der richtigen Anlage. Inzwischen sind mehrere Systeme im Handel, die sich im Wesentlichen ähneln und nur in Aufbau oder bei einzelnen Komponenten unterscheiden. Zu den bekanntesten Autogas-Verfahren gehören die sequenzielle Autogaseinspritzung der niederländischen Hersteller „Vialle“ und „Prins“. Besonders die Autogasanlage „Prins VSI“ erfreut sich dabei großer Nachfrage.

Hinter dem Kürzel „VSI“ verbirgt sich die Bezeichnung „Vapour Sequential Injection“. Die Anlage lässt sich relativ schnell und problemlos in nahezu jedes Fahrzeug mit Benzinbetrieb installieren und integrieren. Das betrifft nicht nur die einzelnen Komponenten wie den Verdampfer, den Filter und die Einspritzdüsen; auch im Betrieb selbst ist die „Prins VSI“ eine Ergänzung und Alternative zugleich.

Zu den wichtigsten Bauteilen der „Prins VSI“ gehören die hochwertigen Einspritzdüsen, die gemeinsam mit der japanischen „Keihin Corp.“ entwickelt wurden. Der Block mit den fünf Düsen eignet sich für eine Umrüstung von Fahrzeugen mit einer Motorleistung zwischen 9 kW und 45 kW pro Zylinder. Die elektronisch geregelte Einspritzung des Gases erfolgt dabei in exakt der gleichen Reihenfolge wie im Benzinbetrieb und die freigesetzte Gasmenge wird von der Anlage für jeden Zylinder separat errechnet. Ein ebensolcher Alleskönner ist der mitgelieferte Treiber der „Prins VSI“. Unabhängig von Motorgröße und Zylinderzahl kann der Treiber (Win 95/98/2000/XP/Vista) bis zu acht Keihin-Düsen ansteuern und so das gesamte Autogas-System von Beschädigungen bei Fehlern oder Störungen bewahren.

In puncto Zuverlässigkeit bringen es die Einspritzdüsen bereits nach 2,5 ms auf einen gleichmäßigen Durchfluss und die Laufleistung wird mit 240.000 km oder knapp 3 Millionen Zünd-Zyklen angegeben. Die extrem kurze Reaktionszeit wird von den Düsen auch bei einer plötzlichen Veränderung des Gasdrucks durch Temperaturschwankungen gewährleistet. Außerdem ist bei der Anlage – unabhängig von der Motorgröße – nur ein Verdampfer notwendig.

Zu den wichtigsten Vorteilen der prins vsi gehört die Kompatibilität mit der im Fahrzeug bereits existierenden Software. Das bedeutet, dass alle vorhandenen Signale für den Betrieb und die Diagnose direkt und ohne Modifikationen in das Bordnetz des Wagens eingebunden werden können. Darüber hinaus ist eine extra für die „Prins VSI“ entwickelte Software, mit deren Hilfe ein umfangreiches Feintuning möglich ist, ebenfalls Bestandteil der Anlage.

Verlässlichkeit, Flexibilität und Innovationen der „Prins VSI“ haben sich in der Praxis bereits derart bewährt, dass mittlerweile die „Prins VSI 2.0“ auf dem Markt ist. Zum Lieferumfang des Nachfolgemodells gehören nun Komponenten wie der Kraftstoffwahlschalter mit farbiger Zustandsbeleuchtung oder auch der neue Treiber. Die Anlage selbst wurde um individuelle Einstellmöglichkeiten und sinnvolle Diagnose-Tools erweitert und die Herstellergarantie wurde auf drei Jahre ausgedehnt.

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