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Dem Kater das Schnurren austreiben

Von Oliver 10. Jan 2013, 19:31

Ein Gefühl, als wenn ein 40-Tonner auf dem Schädel parkt. Von der Übelkeit ganz zu schweigen: Auch wenn die Vorsätze für das neue Jahr anders aussehen, ein paar Stunden später regiert der Kater. Und lässt einen auch nicht so schnell los.

Streng genommen ist jeder noch so kleine Kater eine Alkoholvergiftung. Obwohl die Partywütigen literweise Alkohol in sich geschüttet haben, ist ihr Körper ausgetrocknet. Denn Alkohol entzieht dem Körper Feuchtigkeit. Davor ist auch das Gehirn nicht gefeit. Die Folge am Tag danach: Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel.

Schnelle Hilfe ist also gefragt. Doch der Griff zur Kopfschmerztablette sollte trotz der Schmerzen gut überlegt sein. Denn der Magen schreit an sich schon um Hilfe. Die Tablette würde ihn noch mehr reizen. Zudem kann sie in Kombination mit dem Restalkohol im Blut dafür sorgen, dass das Karussell im Kopf noch einmal Fahrt aufnimmt.

Deftig, aber nicht fettig

Viel besser funktioniert es, dem Heißhunger auf Salziges zu folgen. Denn der Körper braucht Mineralien, die er durch den Rausch verloren hat. Die Devise lautet daher: Futtern, was Salz hat. Doch Vorsicht vor dem Klassiker Rollmops. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte darauf verzichten. Durch seinen hohen Fettgehalt liegt der Rollmops einerseits schwer im Magen, andererseits verzögert er dadurch den Alkoholabbau.

Besser eignen sich saure Gurken, Salzstangen oder eine Tasse klare Brühe. Mit ihnen bekommt der Körper die verlorenen Salze zurück - und die Säure der eingelegten Gurken beschleunigt den Abbau des Giftes. Wer es fruchtiger mag, greift zu Quark oder Joghurt mit frischen Früchten und Honig. Der Fruchtzucker hilft ebenfalls beim Abbau des Alkohols und der hohe Anteil an Vitamin C ist pures Doping für die Leber, die ohnehin schon im Akkord arbeitet. Weitere gutmütige Helfer entnehmen Sie der oben angeführten Bilderstrecke.

Wenn doch nur nicht dieser pochende Kopfschmerz wäre... Der kann sich schnell verflüchtigen, wenn Sie ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf die Stirn träufeln und damit die Schläfen massieren. Die Frische fühlt sich nicht nur gut an, sondern entkrampft.

Mit Zitrone und Petersilie gegen den Mief

Das beste Mittel, das zudem nichts kostet, ist und bleibt frische Luft. Auch wenn das Verlangen nach Bewegung gen Null geht. Doch der Ausflug ins Freie versorgt den Körper mit Sauerstoff, den er wirklich braucht, um die Altlast Alkohol loszuwerden.

Den meisten Alkoholleichen sieht man das Elend schnell an. Wenn nicht, dann riecht man es. Wer also den ganzen Tag über nicht Fahnenbeauftragter spielen will, der sollte neben Zähneputzen vor allem Petersilie kauen. Das darin enthaltene Apiol neutralisiert den Mundgeruch. Außerdem helfen einige Tropfen Zitrone, die die Speichelproduktion anregen. Und um den Bakterien überhaupt keine Chance zu geben, der legt sich eine Scheibe Ingwer unter die Zunge oder trinkt eine Tasse Schwarzen Tee, denn dieser enthält Poylphenole, die Mundgeruchsbakterien schon an der Entstehung hindern.

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Quelle: News - Gesundheit News - Zu stark gebechert - Dem Kater das Schnurren austreiben

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