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Bei diesen sexy Ludern wird Bohlen schwach

Von Oliver 10. Jan 2013, 19:32

Es ist endlich wieder soweit: Deutschland sucht auch im Jahr 2013 einen neuen Superstar, Vorjahressieger Luca Hänni trägt den Titel auch wirklich schon lange genug. Und die mittlerweile zehnte Staffel der RTL-Castingshow, die immerhin so glänzende Popinterpreten wie Alexander Klaws, Tobias Regner, Mark Medlock und Pietro Lombardi hervorgebracht hat, setzte zum Auftakt auf Bewährtes. Man möchte fast sagen, Deutschland sucht den Superstar 2013 startete mit einer klassischen DSDS-Ausgabe: Reichlich schräge Töne von reichlichen schrägen Bewerbern, die das Format über die Jahre geprägt haben, dazu ein paar Hau-drauf-Sprüche der Marke Bohlen und einige wenige echte Talente und fertig ist das Castingidyll.

An zwei Damen hatte Chefjuror Dieter Bohlen seine ganz besondere Freude. Die Schwestern Talina (18) und Nadja (22) aus Langen (bei Bremerhaven) hatten wohl auf die Aufforderung von Juror Tom Kaulitz gehört, der vor der Aufzeichnung mit einem Augenzwinkern betonte, die Mädels sollten sich unbedingt etwas Knappes anziehen, wenn sie denn in den Recall kommen wollen. Für Talina und Nadja steht auf alle Fälle fest: Sie wollen nicht nur mit ihren Stimmen, sondern auch mit ihren optischen Reizen die Männer der Deutschland sucht den Superstar-Jury überzeugen.

Das klappt dann auch optimal - zumindest aus Sicht der Blondinen. Tom riskiert immer wieder mehr als nur einen Blick und auch Dieter Bohlen schnurrt plötzlich wie ein Kätzchen: «Du kleines, kleines Luder...» Dafür haben sich die Damen aber auch wirklich alles auf eine Karte gesetzt, minutenlanges Richten ihres Ausschnitts inklusive. Immerhin gilt bei ihnen: «Es ist auch ein Pluspunkt, wenn man nicht sauscheiße aussieht oder wie eine Mülltonne rumrennt.»

Da kann man auch bei der Stimme mal darüber hinweg sehen, dass sie nicht ganz so berauschend klingt. Immerhin ist es ja auch nur Deutschland sucht den Superstar.

Doch auch Dieter Bohlen kann sich - zumindest bei Talina - dazu durchringen, sie in die nächste Runde zu schicken. «Ich bin ja hier die Klobürste bei DSDS, bei mir bleibt immer die Scheiße hängen», kommentiert er seine Entscheidung, nachdem seine Stimme den Ausschlag über Weiterkommen oder Ausscheiden brachte.

Die Quoten der Jubiläumsstaffel sind hingegen noch deutlich ausbaubar: Lediglich 5,18 Millionen Menschen lockten Bohlen und Co. vor die Bildschirme. Das entsprach einem Marktanteil von 15,6 Prozent. Vor einem Jahr hatte der Auftakt noch etwa 6,2 Millionen Zuschauer erreicht.

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Quelle: Nachrichten - Medien Nachrichten - «DSDS 2013» - Bei diesen sexy Ludern wird Bohlen schwach

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