Literatur Kritiken


Buch Kritik: The Walking Dead von Robert Kirkman und Jay Bonansinga

Von Karsten Kloß 25. Jan 2013, 03:23

Die Geschichte vom Polizisten Rick und seiner Familie kennen alle, die sich in der Welt von Robert Kirkmans „The Walking Dead" auskennen. Doch mit diesem Roman eröffnen der Autor der regulären Walking Dead Serie Robert Kirkman und Co-Autor Jay Bonansinga ein weiteres Kapitel aus dem Walking Dead Kosmos. In dieser Geschichte wird die Reise von Phillip Blake, seiner Tochter Penny, seinem Bruder Brian und zwei weiteren Freunden von Phillip berichtet, die, wie die restlichen Vereinigten Staaten, von der Zombieplage überrascht werden. Ebenso wie Rick und Shane sind auch Phillip und Brian auf der Suche nach einem konstanten und sicheren Unterschlupf, an dem sie die Plage überleben können. Doch auch diese Überlebenden werden vor die schwierigen Fragen des Lebens gestellt, denn wie kann man lange ohne Wasser und Nahrung auskommen. Ein Kampf ums Überleben beginnt, bei dem die Zombies nicht immer die schlimmste Plage sind, sondern auch die überlebenden Menschen können zu einem der gefährlichsten Feinde werden. Denn in einer Welt in der es nichts mehr gibt, da gilt nur das Recht des Stärkeren.

Der Roman „The Walking Dead" von Walking Dead Schöpfer Robert Kirkman und Autor Jay Bonansinga erzählt die Geschichte des Gouverneurs, der in der dritten Staffel der Fernsehserie eine wichtige Bedeutung haben wird. Zusammen mit seinem Bruder und einigen Freunden muss er sich einen Weg durch die Zombiehorden bahnen, wobei das leichter gesagt ist als getan. Jedes Mal, wenn die Gruppe denkt, dass der neue Standort sicher ist, passiert etwas sehr dummes, was die Aufmerksamkeit Zombies auf die Gruppe lenkt, oder ein Mitglied der Gruppe verhält sich nicht nach den wenigen Regeln der Gemeinschaft, so dass man sich von einem ruhigen und sicheren Leben verabschieden kann. Sollte einmal ein Zombie auftauchen, wird dieser mit viel Blut, Gedärmen und Hirnmasse aus der Welt befördert, so dass auch die Splatterfans auf ihre Kosten kommen.

Da ich ein Leser der Comicserie bin und auch ein begeisterter Anhänger der TV Serie, musste ich diesen Roman einfach lesen. Natürlich hatte ich weitere Abenteuer von Rick und seiner Gruppe erwartet, war dann aber doch überrascht, die Entstehungsgeschichte des Gouverneurs zu lesen. Schon zu Beginn war klar, um wen es sich bei den Figuren handelt, nur ich die Wendung am Ende bei weitem nicht vorrausahnen. Diese Wendung hat das Buch auch für mich ein wenig gerettet, da es an einigen Stellen ziemlich langatmig geschrieben ist. Auch die genauen Beschreibungen der verschiedenen Orte und Situationen haben nicht dazu beigetragen mich komplett an das Buch zu fesseln. Wenn ich dann aber diese Sequenzen übersprungen hatte, konnte ich den Band gar nicht mehr aus der Hand legen, denn als Fan möchte man natürlich wissen, wie der Gouverneur an die Macht gekommen ist. Die Entscheidung, ob es nun eine Geschichte aus dem Comicuniversum, oder aus dem Fernsehuniversum ist, bleibt jedem selbst überlassen, da zu beiden Universen Bezugspunkte vorhanden sind.

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The Walking Dead: Roman

Buch Information

Autor: Robert Kirkman
Erscheinungsdatum: 2013-01-24
Verlag: Heyne Verlag
Unverbindliche Preisempfehlung: EUR 8,99

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