Literatur Kritiken


Buch Kritik: Kuck dir die Tiere an, wie glücklich die immer sind von Andy Strauß

Von Oliver Lippert 27. Jan 2013, 22:52

Andy Strauß' „Kuck dir die Tiere an, wie glücklich die immer sind“ liegt mir nun vor und es wurde über den Unsichtbar Verlag veröffentlicht. Allerdings ist weder der Autor noch der Verlag wirklich unsichtbar. Also, allein schon von der jeweiligen Popularität her. Denn beide sind keine Unbekannten mehr.

Ein Buch aus Sicht eines Menschen, der nur noch zwei Monate zu leben hat. Dessen Freund zudem punkiger Banker oder bankiger Punker ist. Je nachdem, wie es ihm beliebt. Als Erstgenannten besitzt er die Einstellung eines Punks, arbeitet aber spießig als Banker. Der bankige Punker ist hingegen – oh welch Zweideutigkeit – fähig auf einer Bank zu nächtigen als auch jemand, der sonst als Banker tätig ist aber aktuell Urlaub hat und sich als Punker Banken, Treppen und Dosenbier gönnt. Und auch sonst über die Stränge schlägt. Sein Mieter ist der Mensch, der in zwei Monaten sein Dasein beenden wird.

Was haben beide gemeinsam? Sie haben nicht mehr alle Tassen im Schrank. Oder sind sie einfach nur frei von allem? Entscheidet selbst. Denn – ehrlich – so leid ich das Genre manchmal auch bin, es lässt einem doch nicht los, bis man das Buch gelesen hat. Und Suggestion mag ich wirklich gerne. Finde ich einfach faszinierend. Aber auch der Background des Buches hat es in sich. Wunscherfüllung, Sühne, Schuld, Punkrock, Freizügigkeit, die „Scheiß egal“-Einstellung von Banker / Punker und Haupt-Protagonist also known as der Mann, der bald ablebt.

Gönnt euch was. Am Besten dieses Buch.

Kommentiere diesen Artikel

Mehr über Andy Strauß

....mehr
Short & Sweet: Andy Strauß
Mehr Artikel ...

Follow Us

Suche

Kuck dir die Tiere an, wie glücklich die immer sind: Ein Roman über Schuld, Sühne und Suggestion

Buch Information

Autor: Andy Strauß
Erscheinungsdatum: 2013-01-27
Verlag: Unsichtbar
Unverbindliche Preisempfehlung: EUR 14,95

Detail Informationen zu diesem Buch

Dieses Buch bestellen


Mehr in Literatur

comments powered by Disqus