Literatur Kritiken


Buchkritik: Der magische Stein: Die Legende von Drizzt von R.A. Salvatore

Von Karsten Kloß 31. Jan 2013, 21:50

„Der magische Stein" von R.A. Salvatore vereint entsprechend der amerikanischen Originalausgabe als dritter Band der „Legende von Drizzt" zwei Bücher, die bisher unter den Titeln „Die vergessenen Welten Teil 5: der magische Stein" und „Die vergessenen Welten 6: der ewige Traum" herausgebracht worden sind.

Nachdem die Gefährten den sehnlichsten Wunsch des Zwergen Bruenor Zwergenhammers erfüllen konnten, nämlich die alte Heimat der Zwerge, Mithril-Halle, wiederzufinden, machen sie sich nun zunächst getrennt auf in neue Abenteuer. In der letzten Schlacht in Mithril Halle ist der Zwerg Bruenor zusammen mit einem Drachen in eine Schlucht gestürzt. Voller Trauer und Wut über diesen Verlust sammelt seine Ziehtochter Cattie-brie alle Zwerge um sich, um Mithril Halle endgültig aus den Händen der bösen Dunkelzwerge zu befreien. Währenddessen machen sich der Dunkelelf Drizzt Do'Urden und der Barbar Wulfgar auf in Richtung Süden, immer auf der Spur des Meuchelmörders Artemis Entreri, der auf seiner Flucht aus Mithril Halle den Halbling Regis in seine Gewalt gebracht hat. Auf diesen ist ein hohes Kopfgeld ausgesetzt, hat er doch bereits vor Jahren seinem damaligen Wohltäter, dem Vorsteher einer Verbrechergilde, dessen wohl wertvollsten Besitz, einen magischen Stein, gestohlen.

Der Weg in den Süden birgt für jeden der Freunde große Abenteuer. So können sie nicht selten nur durch den tiefen Zusammenhalt untereinander den lauernden Gefahren trotzen. Sie finden neue Freunde, auch wenn Drizzt doch immer wieder gegen Vorurteile wegen seiner Herkunft als Dunkelelf anarbeiten muss. Als Drizzt und Wulfgar in eine besonders brenzlige Situation kommen, erhalten sie Hilfe von unerwarteter Seite.

„Der magische Stein" ist erneut ein wunderbares Abenteuerbuch, das spannende Kämpfe mit magischen Waffen so anschaulich beschreibt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Dennoch geht es noch um viel mehr. Drizzt sucht weiterhin seinen Platz in der Welt, und lernt selbst einige wichtige Lektionen, vor allem als er endlich wieder Artemis Entreri gegenübersteht, der ihm in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich ist.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, jedoch kommt es häufig zu recht ähnlichen Wiederholungen eigentlich sehr spannender Momente, so dass diese im Verlauf etwas dröge wirken.

Insgesamt aber wirklich zu empfehlen, jedoch nur wirklich sinnvoll mit Vorkenntnis der anderen Drizzt-Bücher (zumindest das letzte „Die silbernen Ströme" wird hier quasi direkt fortgesetzt).

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Der magische Stein: Die Legende von Drizzt

Buch Information

Autor: R.A. Salvatore
Erscheinungsdatum: 2013-01-31
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Unverbindliche Preisempfehlung: EUR 12,00

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