DVD Kritiken
DVD Kritik: Robin Hood – Staffel 3.1
Von Karsten Kloß 3. Feb 2013, 19:44

Jonas Armstrong, Richard Armitage Jonas Armstrong, Richard Armitage, DVD Laufzeit 270 min, TV-Serie/Abenteuer, 22 Disks, Version: Amaray im Schuber, FSK 12 (b) erschienen am: 26.10.2012 Robin ist ein gebrochener Mann, denn er kann Marians Tod nicht verarbeiten. Er fasst den Entschluss die Outlaws zu verlassen, will nicht länger der Held Englands sein und sich an Gisborne rächen. Die Outlaws sind entsetzt und versuchen vergeblich, Robin von seinem Vorhaben abzubringen ...Schlagworte: ...mehr
Lady Marian ist tot. Ermordet von Guy von Gisborne (Richard Armitage). Robin Hood (Jonas Armstrong) hat Rache geschworen und ist Gisborne auf den Spuren. Da er als gebrochener Mann aus dem Heiligen Land zurückgekehrt ist, muss er nun wieder auf den rechten Weg gebracht werden. Da seine Freunde nicht zu ihm durchdringen können, betritt ein neuer Spieler das Spielfeld. Bruder Tuck (David Harewood) ist von einer Reise wieder zurück nach England gekehrt und versucht nun das Phänomen Robin Hood wieder in die richtige Richtung zu lenken. Ein Unterfangen, welches nicht ganz einfach ist, denn Robin hat seinen Glauben verloren. Durch die Niedertracht des Sheriffs (Keith Allen) gelingt dieses, doch nun muss Robin sich die Gunst der Dorfbewohner zurückerobern. Allen voran die junge Kate (Joanne Froggatt), die nicht nur Much (Sam Troughton) und Alan (Joe Armstrong) den Kopf verdreht hat. Durch die neuen Gesetze von Prinz John gelingt dieses aber recht schnell, so dass die Outlaws bald wieder gegen den Sheriff ins Feld ziehen können.

Der Beginn der dritten Staffel hatte einen schweren Stand. Nicht nur das Lady Marian in der letzten Episode der zweiten Staffel von Gisborne ermordet wurde, auch der Wegfall der Figuren Will Scarlett und Djaq sorgten dafür, dass in der Serie gravierende Veränderungen vorgenommen wurden. Da die Serie aber nicht ohne weibliche Hauptrolle bleiben konnte, wurde kurzerhand die Dorfbewohnerin Kate eingesetzt und im späteren Verlauf Isabella, die Schwester von Gisborne, die ihrem brutalen Ehemann fliehen konnte. Durch das ständige hin und her zwischen Robin, dem Sheriff und den aufgestachelten Dorfbewohnern, beginnt man als Zuschauer schnell Mitleid für den Outlaw zu empfinden, da ihm immer weitere Steine in den Weg gelegt werden. Auffällig in dieser Staffel ist aber, dass Robin und der Sheriff nicht mehr König Richard erreichen wollen, sondern sich viel mehr Sorgen um die Macht von Prinz John machen.

Die dritte Staffel schließt nahtlos an die Ereignisse im Heiligen Land an. Robin kommt als gebrochener Mann zurück und stößt sogar seinen treu ergebenen Freunden vor den Kopf. Mir persönlich hat der Wandel in der Serie gefallen, da so nach zwei Staffeln das Thema der Handlung noch ein wenig verändert werden konnte. Die neuen Figuren finde ich gut gelungen, nur ist Bruder Tuck meiner Meinung nach zu wenig Kirchenmann, dafür aber der Kämpfer stark in den Vordergrund geschoben ist. Da erneut die Staffel in zwei Boxen aufgeteilt worden ist, freue ich mich schon auf die Fortsetzung der Serie, denn erneut scheidet zum Ende von Staffel 3.1 eine wichtige Figur aus der Serie aus.
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