Literatur Kritiken


Buch Kritik: Der Pinguin: A Very Graphic Novel von Walter Moers

Von Oliver Lippert 5. Feb 2013, 05:49

Ein verliebtes Eskimopärchen, Alkohol, Drogen und ein geiler Pinguin treffen bei minus 30 Grad aufeinander. Das kann man teilweise ruhig wörtlich nehmen. Walter Moers nutzt die Sprache des Bildes und nur minimal Worte. Ganz ohne Worte, wenn man von „pom pom pom pom“ und ähnliche Äußerungen wie „Gnh!“ oder „Arg!“ nicht dazu zählen mag. Obwohl es irgendwie ja auch Äußerungen sind. Aber wir wollen ja nicht pingelig sein.

Walter Moers mag ich schon seit Jahren gerne. Einziges Manko bei mir: Ich habe seine 'richtigen' Bücher nicht gelesen, sondern nur einige Comics. Zumindest die Geschichten um den Blaubär wurde mir Dutzend Male empfohlen, aber es ist schwer Zeit dafür zu finden, wenn man mit Büchern und anderen Medien beschäftigt ist, für die man eine Rezension anfertigen möchte.

Walter Moers sagt vorab zum Comic: „Blut ist komisch“ und damit liegt der Autor vollkommen richtig. Dutzende Splatter-Filme beweisen dies. Wenngleich, hier natürlich nicht mit dem Niveau eines ebensolchen Films zu rechnen ist. Bezugnehmend auf die Nutzung von Blut und sonstigen Elementen, die für dieses Genre nötig ist.

Viel mehr setzt Walter Moers die dezent und an den richtigen Stellen ein. Und es ist äußerst surreal den Verlauf des Comics zu verfolgen. Das Ganze ist ziemlich unwahrscheinlich und gerade das verursachte bei mir eine Art Automatismus. Kopfschütteln an jeder Ecke. Und dennoch sehr, sehr lustig.

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Der Pinguin: A Very Graphic Novel

Buch Information

Autor: Walter Moers
Erscheinungsdatum: 2013-02-04
Verlag: Albrecht Knaus Verlag
Unverbindliche Preisempfehlung: EUR 14,99

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