Musik Reportagen


Interview: Mainpoint

Von Andre Friebel 8. Feb 2013, 00:57

Mainpoint starteten kürzlich mit einem neuen Album und anderer Besetzung durch. Sehr rockig geht es jetzt zur Sache. Fluffi stand mir hier Rede und Antwort. Viel Spass beim Lesen!

Wie geht es Euch?

Uns geht‘s allen gut soweit. Wir haben ein gutes, aber anstrengendes Jahr 2012 hinter uns. Wir haben viele schöne Konzerte gespielt und ein neues Album gemacht. Das hat viel Zeit und Kraft gekostet, aber letztendlich ist es so geworden, wie wir uns das gewünscht haben.

Wie seht Ihr der kommenden Tour entgegen?

Ja, wir freuen uns natürlich nicht nur auf die Mini-Tour mir unseren schwedischen Freunden von Myrah, sondern auch auf die restlichen Konzerte, die für dieses Jahr bisher gebucht worden sind. Letztlich geht es uns ja darum live zu spielen. Dementsprechend groß ist die Vorfreude.

Was würdet Ihr tun, wenn plötzlich der Ton mitten auf einen Konzert ausfällt

Weiterspielen.

Habt Ihr einen persönlichen Favoritensong auf Black Traveller?

Jeder hat bei uns seine Favoriten. Das kann aber auch mal wechseln. Hoch im Kurs steht der Titeltrack, aber auch „Silent Queen“ oder „Snow White“ sind bei uns sehr beliebt. Aber eigentlich finden wir die ganze Platte top.

Hat der gleichnamige Song eine Bedeutung für Euch und wenn welche?

Jeder Song und jedes Album hat eine Bedeutung, die aber nur jeder für sich entdecken sollte.

Erzählt doch mal selber etwas zu Eurem neuen Album. Wie waren die Aufnahmen?

Wir haben im Januar letzten Jahres mit dem Songwriting angefangen und auch im Laufe der folgenden 4 Monate viele Sachen vorproduziert. Im Juni ging es dann in's Blue-Hospital Studio zu Jörg Peters. Da wir uns lange kennen, weiß er, was wir wollen, und wir wissen, was uns im Studio erwartet.

"Step by step" wurden dann die Songs aufgenommen. Schlagzeug, Baß, Gitarren, Keyboards und zum Schluß die Gesänge. Viele Sachen sind auch erst im Studio entstanden, speziell die Gesangslinien und die Texte. Ende August war dann soweit alles im Kasten. Dann wurde gemastert und die CD dann zum 15.9. zur Release-Show im M.A.U. (HRO) präsentiert.

Inwiefern bestehen Eurer Meinung nach Unterschiede zu dem Vorgänger?

Der Vorgänger ist zum einen noch mit einer anderen Besetzung entstanden, zum anderen ist das neue Album in unseren Augen viel ausgewogener und runder geworden. Der Metall hat dem straighteren Rock Platz gemacht.

Was hat es mit dem Coverartwork auf sich?

Das Cover zeigt den Black Traveller. Wie zuvor schon mal erwähnt, sollte sich jeder beim Hören unserer Songs  seinem eigenen Kopfkino hingeben.

Was hört Ihr persönlich für Musik?

Wir hören von Depeche Mode über In Flames bis hin zu Motörhead eigentlich alles. Nur mit den Charts kannst Du uns jagen.

Habt Ihr vor in dem jetzigen Genre zu bleiben oder habt Ihr schon einmal darüber nachgedacht eine andere Richtung auszuprobieren?

Ich denke, daß wir mit dem neuen Album schon eine neue Richtung gegangen sind. Viele neue Sachen wurden ausprobiert,  die Songstukturen sind etwas einfacher gehalten und somit flüssiger. Aber eine gänzlich andere Richtung will von uns, glaube ich, auch niemand.  Warum? Wir sind alle viel zu tief mit der Gitarrenmusik verwurzelt.

Gibt es ein Ereignis aus der Vergangenheit, worüber Ihr heute lachen könnt?

Da gibt es viel zu viele.

Was habt Ihr ursprünglich gelernt?

Alle haben herkömmliche Berufe. Das geht von Architekt, über Steuerberater bis hin zum Grafikdesigner. Der Einzige, der mit Musik Geld verdient, ist unser Drummer Phil.

Wenn Ihr keine Musiker sein würdet, welchen Beruf würdet Ihr heute vermutlich ausüben?

Die, die wir alle im Moment ausüben.

Hat jemand mal nach einen Autogramm gefragt, das Ihr ihm geben solltet, an einer ungewöhnlichen Stelle?

Au ja. Das geht von Füßen bis hin zu Dekolletés.

Habt Ihr ein Lieblingsort, wo Ihr gerne auftretet?

Da gibt es so einige, die uns ganz besonders gut gefallen. Natürlich das Rostocker M.A.U., aber auch die Jägerklause in Berlin und so einige andere Locations in unserer Republik.

Habt Ihr ein persönliches Vorbild in der Musikbranche?

Vorbilder als solche nicht, aber schon Musiker oder Bands, die einen sehr beeinflußt haben.

Danke für das Interview. Die letzten Worte gehören Euch.

Liebe Grüße an Alle da draußen.
Kauft unsere Platten und kommt zu unseren Shows.
Wir freuen uns auf Euch.

Fluffi  (Mainpoint)

Fotos by Christian Thiele (http://christianthiele.de)

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