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Comic Kritik: The Nobody von Jeff Lemire

Von Oliver Lippert 11. Feb 2013, 06:50

In der kleinen und beschaulichen Stadt Large Mouth ist nie viel los. Als ein in Bandagen vermummter Mann auftaucht, ändert sich dies. Von Kopf bis Fuß ist er hinter Mullbinden verborgen. Die Spekulationen beginnen, was an sich nichts Schlimmes ist, doch wenn im Dorf Dinge passieren, die man sich nicht erklären kann, wer ist dann wohl dafür verantwortlich?

Ein Mädchen namens Vickie ist getrieben von Neugier und erfährt nach und nach die tragische Geschichte über diesen Mann und über den Unfall der ihn so grausam entstellt hat. Doch was verbirgt sich wirklich hinter den Bandagen? Tatsächlich und ausschließlich nur Narben?

Jeff Lemire hat diesen Graphic Novel namens „The Nobody“ in Schwarz, Weiß und Blau gezeichnet. Außerdem wird die Geschichte „The Invisible Man“ von H. G. Wells aufgegriffen. Das Ganze wird in eine Kleinstadt gesetzt und mit Themen wie Identität, Furcht und Paranoia verfeinert.

Das Ergebnis ist ein grandioser und überaus genialer Comic / Graphic Novel, der nur als genial bezeichnet werden kann.

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The Nobody

Buch Information

Autor: Jeff Lemire
Erscheinungsdatum: 2013-02-10
Verlag: Panini Manga und Comic
Unverbindliche Preisempfehlung: EUR 19,95

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