Literatur Kritiken


Comic Kritik: Fatale, Bd. 1: Den Tod im Nacken von Ed Brubaker, Sean Phillips

Von Oliver Lippert 11. Feb 2013, 07:41

„Fatale: Den Tod im Nacken“ heißt der erste Band zur neuen Serie des Duos Ed Brubaker und Sean Phillips, die eben auch die erfolgreichen Werke „Criminal“ und „Incognito“ zu verantworten haben. Mit diesem neuen Werk schlagen sie wieder zu.

Nicolas Lash bringt ein Geheimnis in Erfahren, welches den Pfad ebnet. Einen sehr, sehr dunklen Pfad, der ihn zu einer verführerischen und ewig jungen Frau führen wird, die seit den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts auf der Flucht ist.

In den 50er-Jahren begegnet der Reporter Hank Raines derselben Frau. Infolgedessen bekommt er es mit einem korrupten Cop und einem Mann zu tun, der mehr Monster wie Mensch ist. Der Name der Frau: Josephine.

Fatale vermengt Noir- und Horrorelemente zu einer fesselnden Saga. Eine, die ich auf Anhieb beeindruckend wie auch fesselnd finde. Leider kenne ich – soweit ich mich erinnern kann, die Werke „Criminal“ und „Incognito“ von dem Autoren- und Zeichnerduo nicht. Was allerdings auch den Vorteil hat, dass ich da ganz unkompliziert an die Sache herangehen kann. Neutral eben.

Aber, ich befürchte mehr als ein „absolut geniales Werk“ und „toller erster Band“ sind wohl nicht nötig, um zu sagen, das „Fatale“ ein wahrer Hochgenuss und Augenschmaus ist. Comic-Liebhaber müssen hier zwingend zugreifen, sonst ist es eine Bildungslücke.

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Fatale, Bd. 1: Den Tod im Nacken

Buch Information

Autor: Sean Philipps
Erscheinungsdatum: 2013-02-10
Verlag: Panini Manga und Comic
Unverbindliche Preisempfehlung: EUR 16,95

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