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CD Kritik: Atomic Death Metal von Atomwinter

Von Andre Friebel 21. Feb 2013, 02:18

Die Old School Death Metal Band Atomwinter, die sich 2010 in Göttingen gründete, holt nun zu ihrem ersten Longplayer Schlag aus. Bislang gab es nur eine selbstbetitelte Debut EP, welche schon für den ein oder anderen Gesprächsstoff sorgte. Vergleiche zu Bands wie Bolt Thrower oder auch Asphys können ohne Zweifel gezogen werden, von denen die Band unter anderem ihre Inspiration erhält.

Die 5 Bandmitglieder sorgen mit ihren 9 Songs für ordentlich Bombast in den heimischen Lautsprechern. Ein Vergleich zu alten Death Metal Werken der 90er Jahre ist hier unverkennbar. Allerdings kommen Atomwinter moderner daher und sie verstehen sich darin zu variieren. So sind die Growls von Sänger Christopher nicht nur arg düster aus seiner Kehle zu hören, sondern auch die typischen doomigen Shouts sind zu vernehmen.

Die Band gibt Gas, daran besteht kein Zweifel. Sägende Gitarrenriffs, sowie scheppernde Drums sind an der Tagesordnung. Allerdings wechseln diese auch mal in den Bereich des Thrash Metals über. Nicht zu vergessen sind hier auch gelegentliche Passagen, in denen es in den Midtempobereich geht, wo es dann auch einige „saubere“ Gitarrenriffs zu hören gibt und dem eigenen Nacken Ruhe gegönnt werden kann.

Alles in allem beinhaltet „Atomic Death Metal“ alles, was das Death-Metaler Herz sich wünscht. Hier muß ich allerdings auch erwähnen, dass das Album, nach mehrmaligen Hören, doch schnell einseitig wirkt. Zwar werden auch Melodien geformt, welche sehr gut zu vernehmen sind, aber letztlich wird es zu einem großen Ganzen, wo mir persönlich dann doch die Ansätze fehlen, um bestimmte Stücke als besonders zu betrachten. 

 

   

 

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Atomwinter: Atomic Death Metal

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Künstler: Atomwinter
Erscheinungsdatum: 2013-02-15
Label: Trollzorn Records (Soulfood)
Laufzeit: min

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