Literatur Kritiken
Buch Kritik: Buffy Vampire Slayer (Staffel 9), Bd. 2: Auf eigene Faust von Joss Whedon
Von Oliver Lippert 22. Feb 2013, 01:21

Mit „Buffy Vampire Slayer (Staffel 9), Bd. 2: Auf eigene Faust“ erscheint nun ein weiterer Teil und Buffy ist – so die unglaubliche Nachricht – schwanger. Erst die Party mit dem typischen Kater und all seinen Gedächtnislücken, dann morgendliche Übelkeit und jetzt ein positiver Schwangerschaftstest.
Als Auserwählte fragte sie sich natürlich auch, ob es verantwortungsbewusst ist, in ihrer Position ein Kind zu gebären und großzuziehen. Das Problem ist – und ganz ehrlich, wie soll es auch anders sein, dies ist nur das kleinste ihrer Probleme, denn es gesellen sich schnell einige weitere dazu.
Auf der Rückseite des Bandes steht folgerichtig: „Joss Whedon dreht wieder mächtig auf!“ Anders kann man das auch nicht beschreiben, was der Autor hier abliefert und die dazugehörigen Zeichnungen, sind nicht nur gut und passend, sondern verstärken den Eindruck noch.
Wieder einmal gibt es einen spannenden Band um die Vampirjägerin, in einer Staffel, die es nicht ins Fernsehen geschafft aber für Buffy-Fans glücklicherweise in Comic-Form weiterläuft. Dass ich Buffy im TV gesehen habe, ist zugegeben schon eine Weile her und es ging sicherlich auch nicht bis in die letzten Staffeln. Dennoch kann ich mich an keinen Moment daran erinnern, wie das, was hier geschildert wird, hätte möglich sein können.
Buffy auf wilde Partys? Spike redet mit ihr und hilft Menschen, Vampire zu bekämpfen? Von einigen anderen Dingen ganz zu schweigen. Unglaublich. Für Buffy-Fans natürlich eine Pflichtlektüre.
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