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Geld als Hochzeitsgeschenk

Von Oliver Lippert 22. Feb 2013, 17:24

Oftmals ist es nicht selten, Geld als Hochzeitsgeschenk zu verwenden. Dies ist gerade dann erwünscht, wenn das Brautpaar sich dies explizit wünscht. Das kommt häufig vor, wenn das frisch vermählte Paar bereits vor der Hochzeit schon zusammen gezogen ist und somit nichts mehr für den Haushalt benötigt. Darüber hinaus wird das Geld als Hochzeitsgeschenk eingesetzt, wenn das Brautpaar für eine gemeinsame Reise spart oder für die gemeinsame Zeit, die den beiden bevorsteht, etwas zurücklegen möchte. Gerade wenn das der Fall ist, ist es besonders wichtig, dass die Gäste auf diesen Wunsch des Brautpaares eingehen und Geld als Hochzeitsgeschenk verschenken.

Geldgeschenke für Freunde zur Hochzeitsgeschenke

Wenn man sich letztendlich dafür entschieden hat, dem Brautpaar mit Geld eine besondere Freude zur Hochzeit zu machen, dann wird man sich direkt im Anschluss fragen, wie viel Geld eigentlich das angemessene Hochzeitsgeschenk ist. Doch eigentlich muss man sich an dieser Stelle fragen, welche Beziehung man persönlich zu dem frisch vermählten Paar hat, denn danach entscheidet sich auch, wie hoch das Geldgeschenk letztendlich ausfällt. Als Faustregel kann man sich in diesem Zusammenhang merken, dass bei familiären Hochzeiten ein höherer Geldbetrag verschenkt wird, als beispielsweise bei entfernten Bekannten, wie etwa den Nachbarn oder auch den Kollegen. So wird man der eignen Schwester oder dem eigenen Bruder auf der Hochzeit ebenfalls mehr Geld schenken, als guten Freunden, denn diese machen die gute Mitte der drei Beziehungsmuster aus.

Geld zur Hochzeit - wie viel schenkt man?

Bei Hochzeiten, die in einer Familie stattfinden, sollte der Geldbetrag mindestens 100 Euro betragen. Besonders großzügig sind all jene, die einen Betrag von bis zu 250 Euro für die Hochzeit spendieren. Auf einer Hochzeit von guten Freunden gilt es, dass das Geld als Hochzeitsgeschenk zwar geringer ausfallen kann, als bei der eignen Familie, jedoch sollten auch hier mindestens 50 Euro drinnen sein. Wer einen guten Eindruck machen möchte, der kann auch gleich bis zu 100 Euro an der Hochzeit verschenken. Bei Bekannten hingegen erwartet man deutlich weniger. So ist man mit einem Betrag von mindestens 20 Euro und höchstens 50 Euro auf der sicheren Seite.

Alle Werte, die als Geldgeschenke infrage kommen, sind allerdings nur Anhaltspunkte. Denn es sollte sich niemand dazu gezwungen fühlen, einen bestimmten Betrag auszugeben. Es sollte klar sein, dass die Geldbeträge für jeden unterschiedlich hoch sind und so kann es für manche Gäste schon schwerwiegende finanzielle Probleme hervorrufen, wenn in einem Monat 50 Euro fehlen, weil diese für eine Hochzeit ausgegeben wurden. Aus diesem Grund sollte sich jeder die Frage stellen, welchen Betrag er entbehren kann. Dabei sollte sich dann auch niemand übernehmen. Wer sich in einer solchen Situation befindet, kann den Geldbetrag auch geringer ansetzen und dem Brautpaar hierfür eine kleine Aufmerksamkeit dazukaufen. Dies wertet das Geschenk gleich wieder auf und kommt besonders gut an.

Das Geld als Hochzeitsgeschenk einfach so in einer ziemlich langweilig daherkommenden Karte zu überreichen, ist keine gute Idee. Viel besser ist es, den kreativen Geist anzuregen und sich zu fragen, was dem Brautpaar gefallen könnte. So kann man das Geld beispielsweise aufwendig verpacken oder das Geld in kleinen Münzen verschenken, sodass das Brautpaar spielerisch auf der Hochzeit danach suchen kann.

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