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CD Kritik: Fluch der Zeit von Eisenherz

Von Andre Friebel 26. Feb 2013, 06:11

Mit Spannung und geheimnisvollen Tönen beginnt „Fluch der Nacht“, das neue Album von Eisenherz. Dieses wird vom ersten Ton an, in dem gleichnamigen Song „Eisenherz“ direkt deutlich. Das ganze Album erinnert an Theater, eher gesagt ist es, wie ein dramatisches Theaterstück aufgebaut.

Die Texte haben einen sehr emotionalen Gehalt. So wie in  „Du liebst mich nicht“ die Gefühle stark thematisiert werden, erklingt es über alle Songs hinweg.  Die 13 Songs sind in diesem gefühlvollen Stil und dennoch kraftvoll gesungen, aufgelockert durch den weiblichen Gesang von „Yvonne Groh“, was dem Ganzen eine persönliche Note verleiht. So kann man sagen, dass die Eisenherzen sich hier gewissermaßen selbst übertroffen haben. Inhaltlich von „Eisenherz“, über „Du bist so kalt“, bis hin zu „Die Seele brennt“ sind die Texte stark dem Thema Liebe gewidmet, dennoch werden Verzweiflung, Unmut und Hass mit eingeschlossen. Auch derartige Gedanken kommen rund um das Thema Liebe zum Ausdruck.

Bekanntlich ist jeder Mensch emotional individuell. Wer sich einfach mal 48:37 Minuten Zeit nimmt und in das Album rein hört, merkt schnell, was für dieses Album spricht. Hier ist für jede emotionale Facette der Seele etwas entsprechendes dabei.

Aufgrund der Textvielfalt finde ich das Album von Eisenherz super gelungen. Langeweile beim Hören gibt es jedenfalls nicht. Denn schon nach dem ersten Song, der mit sehr viel emotionaler Spannung auf die Seele einprallt, möchte man wissen, wie es weiter geht. Ich kann dieses Album nur empfehlen.

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Eisenherz: Fluch der Zeit

Artikel Information

Künstler: Eisenherz
Erscheinungsdatum: 2013-01-25
Label: Mig-Dott (Sony Music)
Laufzeit: min

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