Am 25. April 2025 ist das neue Ghost-Album „Skeletá“ via Loma Vista Recordings erschienen. Der Albumtitel ist Altgriechisch σκελετά und steht für „verwelkt“. „Skeletá“ erreichte in acht Ländern Platz eins der Albumcharts, darunter Deutschland, Österreich, die Schweiz, Schweden und erstmals in den USA.

Max Grahn schrieb bei sechs Liedern mit, Vincent Pontare und Salem Al Fakir zusammen bei zwei Liedern, eines davon die erste Single „Satanized“. Die Lieder „Missilia Amori“ und „Marks of the Evil One“ schrieb Tobias Forge im Alleingang. Ansonsten arbeitete der Frontmann wieder mit externen Songwritern zusammen.
Auf den Alben „Impera“ und „Prequelle“ handelten die Texte von nach außen gerichtete Themen. Auf „Skeletá“ hingegen sind es introspektive Lyrics geworden. Auf diesem Album sollte es also Lieder mit Bezug zu menschlichen Empfindungen geben.
Daher verwundert es nicht dass der erste Song „Peacefield“ für die Hoffnung steht und „Satanized“ für die Liebe. „Missilia Amori“ beschreibt laut Frontmann Tobias Forge das Gefühl, wenn aus Liebe Hass wird und jemand andere Menschen stärker macht. „De Profundis Borealis“ handelt von der Reue und wurde vom Schriftsteller Oscar Wilde inspiriert. Dagegen dreht es sich in „Cenotaph“ um Trauer. Das letzte Lied mit dem Titel „Excelsis“ soll das Leben bestärken.
Musikalisch macht der Großteil der sogenannter AOR aus, zwischen kommen immer mal wieder Hard Rock-ähnliche Momente. Diese halten aber nicht allzu lange an. Größer ist der Anteil an 80er Jahre Rock und guten, schönen Melodien sowie das ein oder andere Gitarrensolo.
Auf etwas mehr als 45 Minuten gibt es eine Menge Spaß und gute Musik. Die Songs bewegen sich alle bei einer Länge zwischen 3,5 Minuten und 6 Minuten, häufig im 4-Minuten-Bereich. Wieder unfassbar, was hier abgeliefert wurde und die Chartplatzierungen wundern mich nun überhaupt nicht (mehr).
Artist: Ghost
Albumtitel: Skeletá
VÖ: 25. April 2025
Label: Loma Vista Recordings