Von der europäischen Deathcore-Band Distant habe ich erst im vergangenen Jahr wirklich gehört. Nun höre ich mir auch endlich das Album “Tsukuyomi: The Origin” an, das schon am 22. November 2024 über Century Media Records / Sony Music erschienen ist. Es beinhaltet auch Guest-Vocals von Matthew K Heafy (Trivium), Alex Erian (Despised Icon), David Simonich (Signs Of The Swarm) und Travis Worland (Enterprise Earth).

Das niederländisch/slowakische Downtempo/Deathcore-Ensemble Distant gönnt sich keine Pause und arbeitet trotz seines vollen Terminkalenders ständig weiter an Musik. Im Jahr 2023 spielten sie 117 Shows und in 2024 tourten sie neben diversen Headliner-Shows und Festivals u.a. mit Suffocation, Fit For An Autopsy, Bodysnatcher und Born Of Osiris.
Zu Ehren ihres 10-jährigen Bandjubiläums freuen sich Distant, mit „Tsukuyomi: The Origin“ eine erweiterte Version ihrer Debüt-EP „Tsukuyomi“ zu präsentieren. Neben sechs überarbeiteten Songs der EP offerieren Distant sieben brandneue Tracks. Die Band hat die ursprünglichen Songs so überarbeitet, dass sie den aktuellen Sound der Band reflektieren, um sicherzustellen, dass die Tracks die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.
Tsukuyomi, eine Schlüsselfigur in den Geschichten von „The Heritage“ und „The Rise Of Tyrannotophia“, steht in diesem Prequel nicht nur im Mittelpunkt, sondern bekommt einige zusätzliche Facetten. Die genannten Geschichten gibt es wirklich und können als Buch gekauft werden.
Das vierte Album der Downtempo-Deathcore-Band hat es in sich. Neben den neu-aufgenommenen Stücken gibt es auch sieben neue Tracks, die als Ergänzung dienen. Richtige Favoriten habe ich nicht, weil ich nach zig Durchläufen immer noch keinen richtigen Zugang gefunden habe. Für mich ist es nur hart, schleppend, viele Breakdowns, manchmal auch etwas schneller, wenige Melodien (und garantiert keine für Millionen). Außerdem klingt es einfach schwer zugänglich. Distant-Fans haben bestimmt (schon) ihre Freude an diesem Werk. Richtig begeistern kann es mich nicht und abgeholt fühle ich mich auch nicht. Es wird aber garantiert seine Fans haben.
Tracklist:
1.The Pale Moonlight (02:17)
2.Fleshweaver (02:18)
3.Feast of Misery (03:44)
4.Torturous Symphony (feat. Matthew K. Heafy) (03:03)
5.Cradled in Shards of Glass (03:42)
6.Loveless Suffering (04:07)
7.The Undying (05:04)
8.The Apex (01:30)
9.Acolytes of Damnation (feat. Alex Erian of Despised Icon) (03:27)
10.Tsukuyomi (feat. Travis Worland) (04:07)
11.Malice (feat. David Simonich) (03:04)
12.Broken Cross (01:36)
Gesamtlaufzeit: 38:08
Line-Up:
Alan Grnja – Vocals
Elmer Maurits – Bass
Nouri Yetgin – Lead Guitar
Rene Gerbrandij – Drums
Artist: Distant
Albumtitel: Tsukuyomi: The Origin
VÖ: 22. November 2024
Label: Century Media Records / Sony Music